​Eintracht Frankfurt ist am Donnerstagabend erneut in der Europa-League-Qualifikation gefordert. ​In der 3. Runde wartet auf die Hessen der Schweizer Zweitligist FC Vaduz. Für das Hinspiel in Liechtensteins Hauptstadt nominierte Cheftrainer Adi Hütter 20 Profis, unter denen sich auch der zuletzt angeschlagene ​Ante Rebic wiederfindet.


"Ich kenne die Gegend hier gut und freue mich auf das Duell. Auch wenn ich mit meinen Teams hier nie gewinnen konnte. Das soll nun natürlich anders sein. Aber ich erwarte einen motivierten Gegner, dessen Ziel es ist, uns ein Bein zu stellen", sagte Hütter auf der obligatorischen Pressekonferenz am Mittwochnachmittag. "Wir haben gegen Tallinn unsere Pflichtaufgabe erfüllt und letztlich souverän gewonnen. Nun gehen wir auch gegen Vaduz als Favorit ins Spiel. Dieser Rolle müssen wir erneut gerecht werden", führte der Übungsleiter weiter aus.


Auf der Torhüter-Position wird es voraussichtlich keine Veränderung geben. Da Frederik Rönnow und ​Rückkehrer Kevin Trapp nicht mit nach Vaduz gereist sind, wird Felix Wiedwald erneut zwischen den Pfosten stehen. 


Hinteregger bei der SGE "eine Option"


Für die defensive Dreierkette hat Hütter einige Alternativen zur Verfügung. Makoto Hasebe und Evan Ndicka dürften ihre Startplätze sicher haben. Ob Martin Hinteregger nach seiner Rückkehr in der vergangenen Woche von Beginn ran darf, bleibt abzuwarten. Hütter nannte ihn zumindest "eine Option". David Abraham und Almamy Touré sind weitere Optionen. 


Im defensiven Mittelfeld gibt es eigentlich nur wenig Anlass für Veränderungen. Dominik Kohr und Lucas Torro, der beim 2:1-Auswärtssieg in Tallinn einen sehenswerten Treffer erzielte, werden wohl erneut die Doppelsechs bilden. Auf den Außenbahnen führt kein Weg an den beiden Dauerbrennern Danny da Costa (rechts) und Filip Kostic (links) vorbei.


Reicht es bei Rebic?


Für den Posten im offensiven Mittelfeld bewerben sich Leihrückkehrer Daichi Kamada und Mijat Gacinovic. Der formstarke Kamada dürfte den Vorzug erhalten. Mit seinem Doppelback im letzten Pflichtspiel hat ​Goncalo Paciencia seinen Stammplatz weiter untermauert. Fraglich ist, wer neben dem Portugiesen aufläuft. Reicht es bei Rebic (Rückenprobleme) nicht für die Startelf, beginnt Neuzugang Dejan Joveljic.


Die potenzielle Aufstellung im Überblick: