​Erik Durm wagte in diesem Sommer den überraschenden Sprung zu ​Eintracht Frankfurt. Die SGE verpflichtete den Außenverteidiger ablösefrei von Huddersfield Town. Bei der Eintracht soll er nun eine besondere Rolle einnehmen. Durm gibt sich bescheiden und will den Kampf annehmen.


Erik Durm ist ein weiterer Teil ​der neuen Transferpolitik von Eintracht Frankfurt. Als deutscher Profi kennt er die ​Bundesliga bestens, fünf Jahre stand er im Profi-Kader von ​Borussia Dortmund. Danach zog es ihn auf die Insel, wo er sein Glück allerdings nicht fand. Nun soll sich dies bei der SGE ändern, allerdings kommt der 27-Jährige vor allem als Herausforderer.


Doch mit seiner neuen Rolle gibt sich der Profi zufrieden. Noch ist er nämlich eher als Reservist eingeplant, der immer wieder aushelfen soll. Dass Durm noch nicht mehr erwarten kann, ist ihm klar: "Es wäre vermessen, von einem Absteiger zu kommen und dann beim neuen Klub sofort irgendwelche Parolen rauszuhauen“, so der neue Mann in der Frankfurter Rundschau.

Erik Durm

Beim BVB sammelte Durm bereits viel Bundesliga-Erfahrung



An den Startelf-Spielern Danny da Costa oder Filip Kostic kommt er noch nicht vorbei, doch in den nächsten Wochen will er den Kampf annehmen. "Ich nehme meine Rolle an und werde im Training richtig Gas geben, um möglichst viel zu spielen und meiner Mannschaft zu helfen." Dass er das Zeug zu einem Stammspieler hat, zeigte er bereits in Dortmund. In 97 Partien lief er für den BVB auf, spielte zum Ende allerdings immer weniger.


Neunanfang nach unglücklichem Jahr


Nach seiner Zeit in Dortmund stand er bei Huddersfield Town unter Vertrag. Dort konnte er mit einigen Einsätzen wieder Spielerfahrung sammeln, doch auf der Insel tat er sich trotzdem schwer. Neben dem enttäuschenden Abstieg als Tabellenletzter machte ihm die Entfernung nach Deutschland zu schaffen: "Dort war es nicht so mein Leben. Ich habe Deutschland vermisst, meine Freunde, meine Familie.“


Nun spielt er allerdings wieder in der Bundesliga und möchte trotz der eingeschränkten Perspektive angreifen. In Frankfurt fühlt sich der 27-Jährige dazu wesentlich besser aufgehoben. Immerhin hat er in seiner Zeit bei ​Mainz 05 schon ganz in der Nähe gespielt. Sein Debüt für die Hessen gab er bereits in der Europa-League-Qualifikation. Gerne können es noch viel mehr Spiele werden.