Im Finale des Audi Cups gegen Tottenham Hotspur vertraute ​Bayern Münchens Trainer Niko Kovac in der ersten Halbzeit auf einige Nachwuchstalente, darunter Sarpreet Singh. Der Neuseeland-Import durfte in den vergangenen Wochen mehrmals bei den Profis auf sich aufmerksam machen und lieferte besonders gegen die Spurs eine vielversprechende Vorstellung. Dafür erhielt der 20-Jährige ein Sonderlob vom Trainer.


Gegen den Champions-League-Finalisten spielte Singh in zentraler Position hinter der Spitze und versprühte dabei Spielfreude, Kreativität und bewies seine technischen Fertigkeiten. Gemeinsam mit Benjamin Pavard und Alphonso Davies, der wieder einmal als Linksverteidiger eingesetzt wurde, durfte er über 90 Minuten durchspielen.

Ergänzung bei den Profis?


​Schon gegen Fenerbahce Istanbul und auch während der USA-Tour erhielt Singh einige Einsatzminuten. In dieser Saison ist er für die zweite Mannschaft eingeplant, nach seinen vielversprechenden Auftritten in der Vorbereitung dürfte er aber auch in den Fokus von Niko Kovac rücken, sollte der Kroate während der Saison gezwungen sein, den Kader aufgrund von Verletzungsproblemen mit Spielern aus der Reserve aufzufüllen.

Wenig überraschend lobte der 47-Jährige Neuseelands Nationalspieler des Jahres im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Supercup gegen ​Borussia Dortmund: "Da haben wir einen guten Fang gemacht", so Kovac, "er kann ohne Zweifel Möglichkeiten bei uns bekommen. Ich bin mit ihm sehr zufrieden und positiv überrascht."

​Dass Singh mittelfristig in die erste Mannschaft rücken soll, verriet David Dome, Geschäftsführer von Wellington Phoenix, 
​bereits Ende Juni gegenüber neuseeländischen Medien: "Sie werden ein Auge auf ihn behalten. [...] Es zeigt, dass der Verein etwas in ihm sieht und vielleicht hat er was es braucht, um den nächsten Schritt zu machen."