​Die Kaderplanungen von ​Hannover 96 sind auch nach dem Start in die Zweitligasaison noch lange nicht abgeschlossen. Nun stehen die Niedersachsen unmittelbar vor der Verpflichtung von Jannes Horn. Der Außenverteidiger des ​1. FC Köln soll dabei als Ersatz für Miiko Albornoz eingeplant sein, den es seinerseits in Richtung Griechenland zieht.


In den vergangenen Jahren war Albornoz bei den Hannoveranern eine feste Größe gewesen und kam, ​sofern nicht von Verletzungen ausgebremst, regelmäßig zum Einsatz. Unter dem neuen Coach Mirko Slomka konnte der Chilene in der Vorbereitung aber offenbar nicht ausreichend Pluspunkte sammeln und daher saß er bei der Auftaktniederlage gegen den VfB zunächst nur auf der Ersatzbank.


Seine Einsatzminuten, rund 20 an der Zahl, kamen gegen Spielende lediglich dadurch zustande, dass mit Matthias Ostrzolek sein Teamkollege auf der linken Defensivseite zuvor mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden war.

Miiko Albornoz

Miiko Albornoz hat unter Mirko Slomka einen schweren Stand



Nach immerhin fünf Jahren im Trikot der Niedersachsen zieht es den aussortierten Verteidiger, einem Bericht der BILD zufolge, daher nun zu einem neuen Klub. Angeblich sollen die Verhandlungen mit dem griechischen Klub PAOK Saloniki bereits weit fortgeschritten sein. Als Ablöse für den eigentlich noch bis 2020 an 96 gebundenen Abwehrspieler sind rund eine Million Euro im Gespräch.


Verstärkung vom Effzeh


​Mit Jannes Horn sollen die Hannoveraner bereits eine designierten Nachfolger für Albornoz ausgemacht haben. Das einstige Supertalent war im Sommer 2017 mit der Hoffnung auf mehr Einsatzzeiten vom VfL Wolfsburg in die Domstadt gewechselt, konnte sich aber auch bei den Geißböcken bislang keinen Namen machen. Aktuell ist der 22-Jährige gar vom Training mit den Profis ausgeschlossen und ​muss sich in der zweiten Mannschaft fit halten.


Albornoz und Horn im Direktvergleich:

Albornoz​Horn​
​Alter​28​22
​Marktwert​1 Mio.​2,5 Mio.
​Spiele 1. BL​83​24
​Spiele 2. BL​28​18
​Torbeteiligungen​13​4

Trotz noch bis 2022 gültigem Arbeitspapier deuten daher bereits seit langem alle Zeichen auf eine baldige Trennung. Dem Bericht zufolge geht es auch bei Horn lediglich um letzte Details. Allzu viele Anstrengungen werden die Kölner wohl nicht unternehmen, ihren Linksverteidiger zu halten. Da sie damals an die Wolfsburger satte sieben Millionen Euro entrichtet hatten, müssen sie sich aber wohl mit einem satten Minusgeschäft abfinden. Finanziell auf Rosen gebettet sind die Hannoveraner schließlich nicht.