​Vor dem Audi-Cup-Halbfinale gegen Fenerbahce Istanbul sprach Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge über den aktuellen Stand des ​Rekordmeisters auf dem ​Transfermarkt. Er wolle keine Wasserstandsmeldungen abgeben, betonte Rummenigge - und ging dabei auch Trainer Niko Kovac an.


"Das hat mir überhaupt nicht gefallen", erklärte Rummenigge am ZDF-Mikro vor dem Spiel gegen Fenerbahce. ​Gemeint war die Aussage seines Trainers Niko Kovac zu einem möglichen Transfer von Leroy Sané. Kovac hatte erklärt, dass er sehr optimistisch sei, dass der Wunschspieler von ​Manchester City nach München wechseln wird.


Auch aus Respekt vor den Skyblues, sei Rummenigge diese Aussage ein Dorn im Auge. Dies sei im Übrigen auch eine Vorgabe der FIFA, nicht öffentlich über Spieler zu sprechen, die bei einem anderen Klub unter Vertrag stehen. Die Aussage dürfte aber vor allem für Unmut sorgen, weil sie die Fronten zwischen den Klubs noch weiter verhärten könnte. Die Skyblues sollen ohnehin schon nicht so gut auf den FCB zu sprechen sein. Vor allem auch wegen Aussagen von Uli Hoeneß über das Scheich-Modell der Cityzens. Zudem erhöht sie den medialen Druck und die Erwartungshaltung bei den Fans.


Einziges Hummels-Angebot vom BVB


Im Gespräch ging es auch noch einmal über Mats Hummels und dessen Abgang zum ​BVB. Rummenigge bekräftigte die Version, wonach der Weltmeister von 2014 im Sommer das Gespräch mit Kovac gesucht habe, um über seine persönliche Zukunft zu sprechen. Kovac wollte oder konnte ihm aber keine Stammplatzgarantie geben, worauf Hummels mit seinem Wechselwunsch an den Klub herangetreten war.


Am Ende warf aber nur der BVB den Hut in den Ring. Die Ablösesumme von rund 31 Millionen Euro (plus möglicher Boni), sei "für einen 31-Jährigen akzeptabel".