​Nach zwei Spielzeiten ging für Sebastien Haller das Kapitel ​Eintracht Frankfurt zu Ende. In der kommenden Saison wird der Angreifer für West Ham United auf Torejagd gehen. In einem Interview sprach der 25-Jährige über ​seinen Wechsel in die ​Premier League und warum er sich auch ohne internationales Geschäft für die Hammers entschieden hat.


Marktwertgerechte 40 Millionen Euro legte West Ham United für den Mittelstürmer auf den Tisch und machte ihn damit zum teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte. Durch Bonuszahlungen kann die Ablöse noch auf bis zu 50 Millionen Euro ansteigen. Druck verspürt Haller deshalb nicht. "Ich komme in eine Welt, England, wo in jedem Transferfenster enorme Summe ausgegeben werden", sagte der Ex-Frankfurter im Interview mit der französischen Sportzeitung L’Équipe. Deshalb sieht sich der Angreifer selbst nicht als "großen Transfer" an.

Sebastien Haller

Erzielte 33 Treffer für die SGE: Sebastien Haller


Die Höhe der Ablöse sei jedoch ein "starkes Signal des Vereins. Das bedeutet mir viel. Es ist ein schönes Zeichen des Vertrauens. Es zeigt, dass der Klub mich wirklich wollte", betonte der 25-Jährige, der das entgegengebrachte Vertrauen mit guten Leistungen zurückzahlen will. Haller machte zudem keinen Hehl daraus, dass er in der nächsten Saison gerne auf internationaler Bühne gespielt hätte. "Darüber habe ich mir viele Gedanken gemacht", so der Rechtsfuß. "Aber in einer Karriere muss man alles berücksichtigen und West Ham war eine echte Chance."


Der Mittelstürmer blickt jedoch auch mit einem weinenden Auge zurück. "Ich hatte einige sehr schöne Momente in der ​Bundesliga. Es war wirklich großartig", sagte der Rekordneuzugang der Hammers. Jetzt beginne jedoch ein neues Abenteuer. "Ich werde eine Liga entdecken, die athletischer ist und in der ich noch einiges zu lernen habe."