​Gareth Bale und Real Madrid - eine Rekordehe vor dem Aus. Wirklich etablieren konnte sich der Waliser bei den Königlichen nie, obwohl seine Zahlen eigentlich für ihn sprechen. Mittlerweile haben der 29-Jährige und sein Berater ​mit Zinedine Zidane einen Streit vom Zaun gebrochen. Real will Bale nur noch loswerden. China lockt mit einer Mega-Offerte.


Einen Leihwechsel wird es mit seinem "Superstar" nicht geben - das machte ​Jonathan Barnett unmissverständlich klar, seines Zeichens Berater von Gareth Bale. ​Sein Klient werde sich gute Angebote anhören und eines davon gegebenenfalls annehmen - oder eben nicht. Es sei auch möglich, dass Bale noch in drei Jahren ein Spieler von ​Real Madrid ist, so Barnett weiter. Dann erst läuft der Vertrag des Walisers aus.


Die Querelen zwischen Klub und Trainer Zinedine Zidane auf der einen und Bale auf der anderen Seite sprechen aber eher für einen Abgang. Die Frage ist nur, wohin? Interessierte Klubs müssen nicht nur an die 100 Millionen Euro an Ablöse in die Hand nehmen, sondern Bale auch mit einem ansprechenden Gehalt locken. Mindestens 15 Millionen Euro im Jahr will der 29-Jährige wohl kassieren.


Im Reich der Mitte wären solche Summen kein Problem. Bale wird bereits mit mehreren Klubs aus China in Verbindung gebracht. Die Agentur seines Beraters transferierte 2018 Cedric Bakambu für 40 Millionen Euro von Villarreal nach Bejing. Der britische Telegraph glaubt deshalb, dass Barnett gute Kontakte zu dem Klub pflegt.


Eine weitere Spur nach China findet sich in den sozialen Medien. Dabei handelt sich es sich aber um Jiangsu Suning. Der Klub folgt seit kurzem dem Instagram-Account von Gareth Bale. In der heutigen Zeit muss das nicht viel heißen, in der aktuellen Situation ist es aber zumindest ein eindeutiges Indiz. Zumal die Sun von einem schier unglaublichen Angebot von Jiangsu berichtete. Laut dem Boulevardblatt soll Bale dort 1,34 Millionen Euro verdienen - pro Woche wohlgemerkt. Der Waliser würde zum Bestverdiener unter den Fußballer aufsteigen. 


Natürlich wird Bale auch weiterhin mit Topklubs aus Europa in Verbindung gebracht. Die Gerüchte um den FC Bayern kann man dabei aber getrost beiseite schieben. Auch Manchester United scheint sich aus dem Rennen zu verabschieden. Wie die ​90min UK erfahren hat, wäre man grundsätzlich bereit, für Bale zu bieten. Da man im Old Trafford aber einen Kurswechsel hin zu jüngeren Talenten vollziehen möchte, kommt ein Transfer von Bale nicht mehr infrage. Das liegt auch daran, dass Alexis Sanchez weiter im Kader steht. United möchte den Chilenen gerne loswerden, derzeit gibt es aber keine Angebote.


Bale und Sanchez zusammen im Kader kann und will sich Manchester nicht leisten. Die heißeste Spur führt beim Waliser derzeit also nach China...