​Der ​FC Bayern München tourt im Rahmen der Vorbereitung auf die neue Saison derzeit durch die USA. Für Aufregung rund um den Rekordmeister sorgten zuletzt jedoch Gerüchte aus Europa, wonach Außenverteidiger​ David Alaba das Interesse des FC Barcelona geweckt haben soll. Darauf angesprochen, zeigte sich der Österreicher geschmeichelt, sorgte aber auch für Entwarnung.


Seit nunmehr acht Jahren ist David Alaba aus dem Profikader des deutschen Rekordmeisters nicht mehr wegzudenken - neben dem Henkelpott konnte er mit den Bayern auch zahlreiche nationale Titel einheimsen. Längst gilt der 27-Jährige daher als einer der besten Linksverteidiger der Welt und wurde wenig überraschend immer wieder von anderen internationalen Spitzenklubs umworben. Aktuell soll vor allem der ​FC Barcelona ein Auge auf den 69-fachen österreichischen Nationalspieler geworfen haben.


"Natürlich ist das eine Wertschätzung"


Kurz nachdem Alaba mit seinen Teamkollegen in Kansas City angekommen war, äußerte er sich zu den Gerüchten um seine Person. "Natürlich ist das eine Wertschätzung, natürlich ist das eine Ehre für mich", so der Bayern-Profi. Allzu große Sorgen müssen sich die Münchner Anhänger aber anscheinend nicht machen, schob der Defensivspieler doch im gleichen Atemzug nach, dass er selbst mit den Katalanen (noch) keinerlei Gespräche geführt habe.


Alaba konzentriert sich auf die Gegenwart


Vielmehr liegt der volle Fokus des noch bis zum Sommer 2021 vertraglich an die Bayern gebundenen Verteidigers auf eine möglichst effiziente Saisonvorbereitung: "Ich habe den Fokus hier in Amerika und in der Vorbereitung voll und ganz auf München gelegt. Ich wollte mich auf das Wesentliche konzentrieren. Wir haben viel vor." Über zu wenig Arbeit kann sich Alaba dabei nicht gerade beschweren, schließlich fordern die ständigen weiten Flüge und das stramme Programm im Land der unbegrenzten Möglichkeiten bei allen Spielern langsam aber sicher ihren Tribut ein. 

David Alaba

Insgesamt kann Alaba bereits 344 Pflichtspiele im Trikot des Rekordmeisters vorweisen



Unumwunden gab der Abwehrspieler daher zu, dass er sich bereits darauf freue, in Bälde wieder Zuhause zu sein. In der bayrischen Landeshauptstadt fühlt sich der Linksfuß schließlich bereits seit jeher pudelwohl. Prinzipiell vorstellen könne er sich einen Wechsel in ein anderes Land aber durchaus. "Aber ich bin kein Spieler, der so weit in die Zukunft blickt", so der Dauerläufer der Bayern.