​Die Posse um Gareth Bale geht in die nächste Runde. Nachdem der Waliser von Reals Chefcoach Zinedine Zidane öffentlich vor die Tür gesetzt wurde, legte Zizou noch einmal nach.


Nach dem Testspiel gegen den FC Bayern München (​Real verlor mit 1:3) sorgte Zidane für Aufsehen, als er unmittelbar nach Abpfiff erklärte, warum er Bale gegen den deutschen Rekordmeister nicht eingesetzt habe. 


Zidane vs. Bale-Berater


"Bale hat heute nicht gespielt, weil er kurz vor einem Abgang steht. Wir hoffen, dass er uns bald verlassen kann; wenn es schon morgen passiert, dann umso besser", so der Franzose. "Wir arbeiten hart an einem Transfer zu einem neuen Team. Ich habe nichts Persönliches gegen ihn, aber es kommt eine Zeit, in der Dinge getan werden, weil sie getan werden müssen, ich muss Entscheidungen treffen." Rumms, das saß.


Bales Berater meldete sich kurz darauf zu Wort und ​bezeichnete Zidane als "Schande" und "undankbar". Gleichwohl bestätigte er, dass er an einem Transfer des Walisers arbeite. Vor allem Klubs aus China sollen sich die Finger nach der Offensivrakete lecken.


Bale wollte nicht eingewechselt werden


Am Montag legte Zidane dann noch einmal nach und erklärte auf einer Pressekonferenz, dass Bale seinen Einsatz gegen den FC Bayern persönlich verweigert habe. "Ab und zu ist mein Spanisch suspekt. Ich möchte einiges klarstellen. Erstens: Ich habe niemanden respektlos behandelt. (...) Zweitens: Ich habe gesagt, dass der Klub versucht, ihn zu verkaufen. Drittens: Ich denke, es ist wichtig zu erwähnen, dass Bale nicht eingewechselt wurde, weil er es nicht wollte."


Ob Bale und sein Berater diese Auffassung teilen, dürften die Fußballfans schon bald erfahren. Das letzte Wort ist in dieser Causa mit Sicherheit noch nicht gesprochen.