​Maximilian Philipp darf und will den BVB in diesem Sommer verlassen - bislang galt der VfL Wolfsburg als heißester Abnehmer für den Angreifer. Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden...oder nicht?


Bereits vor einigen Tagen vermeldete die Bild, dass sich Philipp und der ​VfL Wolfsburg über einen Wechsel einig seien. Demnach soll der 25-Jährige in der Autostadt drei Millionen Euro jährlich verdienen. Auch mit dem ​BVB soll weitestgehend eine Einigung erzielt worden seien, die Ablösesumme wurde bei 18 Millionen Euro veranschlagt. So weit, so gut.


Brekalo-Abgang als Voraussetzung für Philipp-Transfer


Doch Voraussetzung dafür, dass der Transfer auch schlussendlich über die Bühne geht, war ein vorheriger Verkauf von Josip Brekalo. Der Kroate wollte den VfL verlassen, mit Benfica und dem AC Mailand gab es durchaus prominente Abnehmer. Rund 20 Millionen Euro sollte der Offensivspieler in die Kassen der Wölfe spülen.


Allerdings hat sich die Lage um Brekalo nun gewendet. Gegenüber dem Sportbuzzer erklärte der Kroate überraschend, ​dass er nun doch beim VfL bleiben und sich unter dem neuen Chefcoach Oliver Glasner beweisen wolle. Glasner freute sich über die Entscheidung: "Er hat gesagt, dass es ihm Spaß macht, wie wir hier arbeiten und dass er bleiben will. Wenn ein Spieler mir ins Gesicht sagt, dass er bleiben möchte, ist es das Schönste für mich."


Profitiert Philipp von Ginczeks OP?


Doch was wird nun aus Philipp? Durch den Brekalo-Verbleib haben die Wolfsburger weder einen freien Kaderplatz noch die Mittel, um den Transfer zu stemmen - zumindest war dies der Stand vor einigen Tagen. 


Philipps Glück könnte nun die Verletzung eines anderen Wolfsburgers sein: Daniel Ginczek musste sich einer Rücken-OP unterziehen, weshalb der VfL gut beraten wäre, noch einmal in der Offensive nachzurüsten. Der Dortmunder wäre die logischste Wahl.