Die Zukunft von Jean-Philippe Gbamin scheint derzeit offener denn je. Der Mainzer Mittelfeldspieler könnte noch diesen Sommer die Rheinhessen verlassen, Wolverhampton und Monaco gelten als ernsthafteste Interessenten. Es hängt wohl alles von der Ablösesumme ab.


Jean-Philippe Gbamin kam im Sommer 2016 aus Frankreich nach ​Mainz. Fünf Millionen Euro bezahlten die Nullfünfer damals an den RC Lens. Drei Jahre später ist der Marktwert des 23 Jahre alten Mittelfeldspielers auf 28 Millionen Euro gestiegen - schon lange ist eigentlich klar: Mainz ist für Gbamin nur eine Zwischenstation.


Während in der Vergangenheit häufig der FC Arsenal als potenzieller Abnehmer ins Spiel gebracht wurde, sind es diesen Sommer zwei andere Klubs, die um den Ivorer buhlen. Die Wolverhampton Wanderers und AS Monaco haben ein Auge auf den fünffachen Nationalspieler geworfen. Der steht in Mainz nach seiner Verlängerung im vergangenen Jahr noch bis 2023 unter Vertrag. Bei einem entsprechenden Angebot könnte er wohl dennoch die Rheinhessen verlassen.


Die Bild schreibt sogar von einer "großen Wahrscheinlichkeit", dass Gbamin nach seinem Urlaub (spielte mit der Elfenbeinküste beim Afrika Cup) am ersten August nicht mehr in Mainz aufschlägt. Es bleibt aber ein Poker um die Ablöse: Mainz hofft wohl auf einen Betrag von 30 bis 40 Millionen Euro. Den wollen bislang aber weder die Wolves noch Monaco locker machen.


"Es ist deutlich Bewegung und Schwung drin. Zum Teil sind die Zahlen auch schon ausgetauscht. Aber es ist nicht so schriftlich fixiert, dass wir es vollziehen könnten", erklärte Sportvorstand Rouven Schröder der Bild. "Wir sind auch so handlungsfähig, müssen also nicht, wollen aber Transfer-Einnahmen erzielen", deutet er einen Verkauf bei einer entsprechenden Summe an. 


Gbamins Berater beziffert aktuell die Wechselchancen auf "50:50" - Bernd Collignon hofft dann, dass sein Schützling einen Positionswechsel in die Innenverteidigung vollzieht. "Da kann er mal zu den Besten der Welt gehören", glaubt er.

Edimilson Fernandes

War vergangene Saison an Florenz verliehen: Der mögliche Gbamin-Nachfolger Edimilson Fernandes


Rouven Schröder dagegen geht gelassen mit den Spekulationen um. Vor allem, weil ​mit 7,5-Millionen-Euro-Neuzugang Edimilson Fernandes bereits ein Nachfolger geholt wurde (kam von West Ham). "Edimilson Fernandes passt von seiner Art her noch viel besser auf die Position vor der Abwehr, als es Jean-Philippe je getan hat", schwärmte Schröder vom 23-Jährigen.