Kehrtwende bei Josip Brekalo: Der Flügelspieler will sich beim VfL Wolfsburg durchsetzen. Zuletzt wurde über einen vermeintlichen Abgang des 21-Jährigen berichtet.


Grund dafür war eine aus seiner Sicht enttäuschende Rückrunde unter Bruno Labbadia. In der zweiten Saisonhälfte kam Brekalo nur elf Mal zum Zug, durfte dabei nur zwei Mal über 90 Minuten ran und schien sich bereits nach einem neuen Verein umzusehen.


In den Medien wurde er mit Benfica Lissabon und dem AC Mailand in Verbindung gebracht. Ende Juni erklärte Geschäftsführer Jörg Schmadtke laut kicker, dass man Brekalo zwar "nicht vom Hof jagen" werde, aber: "Wir müssen eine Lösung finden, die alle befriedigt."

Josip Brekalo

Denkt nicht mehr an eine Flucht aus Wolfsburg: Josip Brekalo will sich beim VfL durchsetzen.


Nach dem Trainingslager in Schladming der Sinneswandel: Brekalo will sich in Wolfsburg durchsetzen. Ausschlaggebend dafür ist auch der neue Trainer Oliver Glasner (via Sportbuzzer): "Ich hatte ein paar Optionen, aber ich bin glücklich, dass ich das Spielsystem hier ansehen durfte. Ich bin der Meinung, dass ich mich mit diesem System gut entwickeln kann, um meine Position hier wieder zu finden", so der 21-Jährige.


​Kurz vor dem Ende des Trainingslagers habe er ein Gespräch mit Glasner gesucht, der sich über den Verbleib Brekalos freut: "
Er hat gesagt, dass es ihm Spaß macht, wie wir hier arbeiten und dass er bleiben will. Wenn ein Spieler mir ins Gesicht sagt, dass er bleiben möchte, ist es das Schönste für mich." 


Beim VfL steht Brekalo bis 2023 unter Vertrag, absolvierte insgesamt 46 Pflichtspiele seit seiner Ankunft aus Zagreb vor drei Jahren. Der Konkurrenzkampf auf der Außenbahn ist groß, verstecken will er sich davor aber nicht - stattdessen hofft er darauf, künftig wieder regelmäßig von Anfang an zu spielen.