Aktuell hält sich der ehemalige Kölner Spieler Kevin Wimmer beim ​1. FC Köln fit. Die Aussicht auf einen festen Wechsel und damit eine Rückkehr an den Rhein stehen aber mehr als schlecht für den Innenverteidiger. Lediglich als Notlösung darf er sich etwas Hoffnung machen.


Der 1. FC Köln sucht noch einen Spieler für die Abwehr. Einen Innenverteidiger wollen die Geißböcke noch haben. ​Mit einem möglichen Wechsel von Jorge Mere, der von Ajax Amsterdam umworben wird, weil man dort einen Nachfolger für Matthijs de Ligt sucht, könnten es sogar zwei Innenverteidiger werden. Kevin Wimmer aber soll aktuell wenig Chancen haben.


Denn obwohl der Österreicher noch einen Vertrag in England bei Stoke City hat, ist er dort aussortiert worden. Das hieße, dass er dort nur mit der zweiten Mannschaft trainieren darf. Da das Niveau dort zu niedrig zu sein scheint für die Ansprüche des neunmaligen Nationalspieler Österreichs, hat er von allen Seiten die Erlaubnis bekommen, sich bei seinem Ex-Verein entsprechend fit zu halten.


Eigentlich wäre das auch eine gute Möglichkeit, sich zu präsentieren. Der neue Kölner Coach Achim Beierlorzer aber schob möglichen Träumereien bereits einen Riegel vor. "Wenn jemand bei uns mittrainiert, dann soll er auch ein faires Feedback bekommen. Aber wir konzentrieren uns schon auf unsere Spieler, die wir definitiv nächstes Jahr haben werden", heißt es vom 51-jährigen Übungsleiter dazu in der Bild bloß.

Borussia Dortmund v Hannover 96 - Bundesliga

Mit Hannover 96 stieg Kevin Wimmer zuletzt aus der Bundesliga ab



Weiter führt das Boulevardblatt aus, das Wimmer eben nur dann als Alternative gesehen wird, wenn alle anderen Kandidaten und Möglichkeiten ausfallen. Man suche schlicht nach einem anderen Spielertyp. Wimmer selbst hat sich dazu bislang noch nicht geäußert. Immerhin kennt er den Verein sehr gut, war von 2012 bis 2015 drei Jahre lang Teil des Klubs und wechselte von dort aus vor vier Jahren für sechs Millionen Euro nach England zu Tottenham.


Dort blieb er zwei Jahre, ehe er an Stoke City für das dreifache verkauft wurde. Die Potters aber spielen inzwischen nur noch in der zweiten Liga, bereits in der vergangenen Saison war Wimmer an Hannover 96 verliehen, konnte dort aber einen Abstieg auch nicht aufhalten. Nun hält er sich am Geißbockheim fit, weil der Kontrakt in England noch bis 2022 läuft. Dort hofft er dann auf einen Abnehmer, am liebsten wohl den Effzeh. Aber der bleibt aktuell hart und die Chancen für eine Rückkehr stehen nicht gut.