​Jerome Boateng galt eigentlich als einer der ersten Verkaufskandidaten des FC Bayern, sogar die Verantwortlichen legten ihm öffentlich einen Wechsel nahe. Doch den Innenverteidiger scheint es nicht (mehr) wegzuziehen.


Wie Spox und Goal berichten, liegen derzeit schlichtweg keine Angebote für Boateng vor. Daher, so zitieren die Portale einen Freund des 30-Jährigen, werde er wohl beim Rekordmeister bleiben. "Jerome wird um seinen Platz kämpfen", erklärt die Quelle.


In den vergangenen Wochen wurde Boateng u.a. bei Juventus Turin, Inter Mailand und Paris SG gehandelt - doch diese Klubs haben mittlerweile keinen Bedarf mehr, da sie mit Matthijs de Ligt (Juve), Diego Godin (Inter) und Abdou Diallo (PSG) andere Innenverteidiger unter Vertrag nahmen. Daher deutet tatsächlich immer mehr auf einen Verbleib Boatengs hin.


Boateng nur Innenverteidiger Nummer vier


Was der ​FC Bayern von dem Sinneswandel des Spielers hält, bleibt abzuwarten. Schließlich zählt Boateng zu den Topverdienern im Verein, obwohl er hinter Niklas Süle, Lucas Hernandez und Benjamin Pavard nur als Innenverteidiger Nummer vier eingestuft wird.


Zudem hatten sich die Verantwortlichen des Rekordmeisters eigentlich schon längst positioniert und Boateng quasi den Weg zur Tür gewiesen. "Wenn er als Freund auf mich hören würde, würde ich ihm empfehlen, sich einen neuen Verein zu suchen", hatte beispielsweise Uli Hoeneß vor einigen Wochen verlauten lassen. 


Boatengs Lager bewertet diese Aussagen als "neue Dimension im Umgang beim FC Bayern" - trotzdem spreche mittlerweile mehr für einen Verbleib.