Als ​Eden Hazard unlängst bei seinem neuen Verein ​Real Madrid offiziell vorgestellt wurde, verzichtete man dabei darauf, auf der Rückseite seines Trikots bereits die Trikotnummer des neuen Spielmachers zu präsentieren. Angeblich soll sich der für 100 Millionen Euro vom ​FC Chelsea losgeeiste Belgier nun jedoch mit der 23 für eine ruhmreiche Ziffer entschieden haben.​


Zuvor hatten die meisten Anhänger der Königlichen noch fest damit gerechnet, dass der 28-Jährige in die großen Fußstapfen der Vereinsikonen Raul und Cristiano Ronaldo treten würde und für die Madrilenen mit der Rückennummer Sieben auf Torejagd gehen würde. Allem Anschein nach sah Reals ​Offensivspieler Mariano Diaz es jedoch nicht ein, seine bisherige Nummer an den prominenten Neuzugang abzutreten und veranlasste den belgische Nationalspieler daher zu einem Nummern-Wechsel.

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Hazard versetzt die Real-Fans bereits jetzt in Ekstase


Dem Vernehmen nach, brauchte der Edeltechniker aber nicht lange, um eine Alternative parat zu haben und soll sich mittlerweile auf die 23 festgelegt haben. Frei wurde diese Ziffer zuletzt durch den Abgang von Sergio Reguilon in Richtung FC Sevilla. Auch bei dieser Ziffer kommen bei den Fans der Galaktischen warme Gefühle auf, schließlich hatte einst auch David Beckham mit dieser Rückennummer seine berühmt berüchtigten Freistoßtore und punktgenauen Flanken auf den Rasen des Bernabeu gezaubert. Die Inspiration für die neue Rückennummer soll Hazard angeblich aber aus einer anderen Ballsportart gezogen haben.


Anstatt Becks zu huldigen, soll der beidfüßige Linksaußen vielmehr an die Basketball-Legende Michael Jordan gedacht haben, der mit dieser Rückennummer seinen Status als wohl bester Spieler aller Zeiten zementiert hatte. Als Reminiszenz an Air Jordan tummeln sich auch heute in der NBA zahlreiche Stars mit dieser Nummer. Prominenteste Beispiele sind dabei zweifelsohne Lebron James und Anhony Davis. Rund wird die Geschichte endgültig, wenn man weiß, dass auch Beckham sich einst bei seiner Triktotwahl an die Glanzzeiten von Jordan erinnert hatte.

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Noch lässt sich Luka Modric seine Rückennummer nicht nehmen


Die Nummer Zehn, die für einen Spieler von der Güteklasse eines Hazard ebenfalls naheliegend gewesen wäre und die zuletzt auch bei den Blues auf seinem Rücken zu lesen war, wird derzeit von Weltfußballer Luka Modric blockiert. Sowohl der kroatische Mittelfeldspieler als auch Diaz könnten die Königlichen unter Umständen aber bereits in nicht allzu ferner Zukunft verlassen und somit könnte der ehemalige Londoner eventuell bereits in der kommenden Spielzeit mit einer neuen Ziffer auf seinem Jersey auflaufen. Die Trikotverkäufer in der spanischen Hauptstadt wird's freuen.