​Gestern brach der Tross des ​FC Bayern München Richtung Nordamerika auf, um dort ihre zehntägige ​Reise in den USA zu starten. Insgesamt sind 26 Spieler mit am Bord, dazu noch der Großteil des restlichen Mannschaft-Staffs. Auch Vereinsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfart bestieg gestern das Flugzeug Richtung Los Angeles - und hat seine ganz eigene Meinung zu dem Trip.


Das 76-jährige Urgestein warnt bei Sport1 vor der hohen Reisebelastung während des Trips. Insgesamt 26 Stunden Flugzeit müssen die Spieler überstehen. Die mitgereisten Profis reisen dabei in der geräumigen Business Class, die U23- und U19-Spieler jedoch müssen in der engen Economy-Class Platz nehmen. Eine hohe Belastung für die Beine der Jungs.

Thomas Mueller,Robert Lewandowski

Müller, Lewandowski und die restlichen Profis nehmen in der Business Class Platz


Auch die hohen Temperaturen, die in Los Angeles auf die Profis warten, können zur Herausforderung werden. Durschnittlich 29 Grad Celsius werden in Kalifornien erwartet. Die Umstellung von dem aktuell recht kühlen Deutschland könnte anstrengend werden.


Daneben könnte auch der Endgegner jedes Flugreisenden die Spieler beeinträchtigen - der Jetlag. Satte neun Stunden unterscheidet sich die Zeit in Los Angeles zu der in München. Die Umstellung auf die kalifornische Zeit wird Kraft kosten.


Aus diesem Grund reist Müller-Wohlfahrt mit seinem Team mit in die Vereinigten Staaten. Unter anderem ein Internist und Kardiologe, Physiotherapeuten, der Fitness-Chef, Reha- und der Athletik-Trainer sind in den USA mit dabei. Müller-Wohlfahrt gibt den Spieler allerdings direkt einen Rat mit auf den Weg: "Pflege, Pflege, Pflege. Viel schlafen und trinken."