​Im letzten Drittel der abgelaufenen Saison rockten sie zusammen die Liga und sorgten dafür, dass ​Bayer Leverkusen am Ende den Einzug in die ​Champions League schaffte. Doch mittlerweile ist das kongeniale Tandem Kai Havertz/Julian Brandt gesprengt - und  Havertz trauert seinem Ex-Kollegen nach. 


25 Millionen Euro waren am Ende das ausschlaggebende Argument. Soviel blätterte der BVB auf den Tisch, um sich die Diente des Nationalspielers zu sichern. Für ​Havertz eine kleine Enttäuschung: "Ich hatte darauf gehofft, dass Bayer es schafft, ihn zu halten." Haben sie am Ende aber nicht. 


Dennoch lässt sich Havertz alles andere als hängen - und blickt auch schon wieder ziemlich optimistisch in die Zukunft. Für die bisher getätigten Neuverpflichtungen hatte er jedenfalls nur lobende Worte übrig: "Wir haben uns jetzt schon sehr, sehr gut verstärkt. Ob noch etwas dazukommt, werden wir sehen. Ich glaube wir werden Spaß mit ihnen haben." 


Spaß, den vor allem Kerim Dermirbay in den bisherigen Tests vermitteln konnte. Zwar mit anderen Charakteristika ausgestattet als Brandt, hat der Deutsch-Türke schon mehr als nur angedeutet, dass er für Bayer ein ganz wichtiger Spieler werden kann. Wie auch ein anderer Neuzugang, der beim letzten Test (beim Wuppertaler SV) überzeugen konnte: Moussa Diaby, für 15 Millionen Euro von Paris St.Germain geholt, hat, laut Bosz, "einen guten Eindruck hinterlassen auf einer Position, auf der er nicht immer spielt."