Grünes Licht für den 1. FC Köln: Wie die Bezirksregierung am heutigen Freitag in einer Pressemitteilung bekanntgab, stimmt der Regionalrat dem Ausbau des Trainingsgeländes am Geißbockheim zu. 

Bereits vor vier Jahren beschloss der Klub, das Gelände für insgesamt 20 Millionen Euro auszubauen. So soll der 'RheinEnergie Sportpark' um drei Trainingsplätze erweitert werden, auch der Bau eines neuen Leistungszentrums ist geplant. Bislang aber zögerte sich die Entscheidung aufgrund mangelnder Gutachten bezüglich Themen ​wie Verkehr, Lärm und Umwelt hinaus, wie der Kölner Stadt-Anzeiger bereits im Februar berichtete.

Ursprünglich sei erst mit einer Entscheidung "im Frühjahr 2020" zu rechnen gewesen, doch nun erhält der Verein grünes Licht. "Mit dieser Entscheidung folgt der Regionalrat der Auffassung der Stadt Köln, dass der Schutz des Grüngürtels und dessen Nutzung für den Sport sich miteinander vereinbaren lassen", freute sich FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. "Durch die positive Beurteilung der städtischen Pläne auf Bezirksebene wurde sowohl für weitere Transparenz als auch für Rechtssicherheit gesorgt. Beides ist uns sehr wichtig."


​​​​Das Trainingsgelände befindet sich am unter Denkmalschutz stehenden Äußeren Grüngürtel, weshalb es laut der Pressemitteilung der Bezirksregierung "zahlreiche Proteste im Vorfeld der Entscheidung gegen eine weitere Inanspruchnahme" des Geländes gegeben habe. Weiter heißt es: "Vor dem Hintergrund der jüngsten Hitzewelle sind Sorgen um klimatische Verschlechterungen im Stadtgebiet ein wichtiges Argument. Demgegenüber hat der 1. FC Köln plausibel dargelegt, dass der Neubau eines Leistungszentrums am Standort Köln-Sülz dringend erforderlich ist, um die Nachwuchsförderung sicherzustellen. In dem Bewusstsein um den sensiblen Standort beschränkt sich das bauliche Konzept auf die absolut notwendigen Einrichtungen und kommt ohne weitere Baumfällungen aus. Die erforderlichen ökologischen Ausgleichsmaßnahmen werden im Rahmen der Bauleitplanung erfolgen."