Um Tim Wiese wurde es in letzter Zeit wieder etwas ruhiger, doch nun tritt der ehemaligen Nationalspieler mit einem verlorenen Rechtsstreit wieder ins Rampenlicht. In seiner Heimatstadt Bremen soll er sich nämlich mit einem Rentner um einen ausgewiesenen Parkplatz gestritten haben. Nun wartet mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Geldstrafe auf den 37-Jährigen.


Schon während seiner aktiven Laufbahn war Tim Wiese immer mal wieder als eine Art Skandal-Profi bekannt. In seiner erfolgreichsten Zeit bei ​Werder Bremen gehörte das allerdings zu seiner Person und zeichnete ihn auch in gewisser Art und Weise aus. Als er die Fußballschuhe vor ein paar Jahren an den Nagel hängte, widmete er sich einer Wrestling-Karriere. In die Schlagzeilen schaffte er es allerdings nicht nur damit.


Nun steht Wiese vor dem nächsten dicken Fauxpas, der richtig teuer werden könnte. Wie der Weserkurier berichtete, hat sich der ehemalige Keeper in einen Parkplatzstreit mit einem 92-Jährigen Mann verwickelt. Dieser Vorfall ereignete sich schon vor über einem Jahr im Mai 2018, in Bremen soll Wiese seinen Sportwagen auf einem ausgewiesenen Behindertenparkplatz abgestellt haben.

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Schon während seiner aktiven Laufbahn war Wiese ein sehr hitziger Charakter


Daraufhin soll es zu einem Streitgespräch mit dem Rentner gekommen sein, dass von Wiese Aussagen wie "alter Sack" oder "müder Sack" gefallen seien sollen, bleibt unbestätigt. Auch bestritt der langjährige Profi, dies gesagt zu haben. Trotzdem könnte auf den 37-Jährigen nun eine stattliche Strafe folgen, denn das Amtsgericht Bremen verurteilte Wiese zu einer Geldstrafe von 25.000 Euro (25 Tagessätzen a 1.000 Euro).


Wiese wollte die Verurteilung allerdings nicht auf sich sitzen lassen und legte bereits Revision ein. Zu dem Vorfall äußerte sich der Ex-Werderaner gefühlt mürrisch: "Bremen ist ein armer Stadtstaat, offenbar wollen sie sich auf diese Art das Geld von den Bürgern holen. Für mich ist das reine Geldmacherei.“ 


Und dennoch, es wird wohl nicht Wieses letzter kurioser Auftritt in der Öffentlichkeit bleiben...