​Der ​FC Bayern München hat in dieser Transferperiode bislang eindeutig den Fokus auf eine Umstrukturierung der Defensive gelegt. Doch selbst nach dem Abgang von Mats Hummels und den bereits zuvor getätigten Transfers von Lucas Hernandez und Benjamin Pavard könnte noch einmal Bewegung in die Hinterreihe der Münchner kommen. Unklar ist dabei weiterhin, ob dabei auch Kevin Vogt eine Rolle spielen soll.


Der Kapitän der ​TSG 1899 Hoffenheim gilt bereits seit geraumer Zeit als Wunschspieler von Niko Kovac. Bislang konnten - oder vielmehr wollten - die Bayern-Bosse ihrem Cheftrainer diesen Wunsch aber nicht erfüllen. Wie Sky in Erfahrung gebracht haben will, sollen die Bayern nach dem Hummels-Deal aber wieder die Fährte aufgenommen haben.

Kevin Vogt,Francisco da Silva Caiuby

Kevin Vogt wäre dem Vernehmen nach für rund 12 Millionen Euro zu haben



Eng mit dieser Personalie verknüpft dürfte dabei auch weiterhin die ​Zukunft von Jerome Boateng sein. Gelingt es dem Rekordmeister, den wechselwilligen Abwehrspieler in den kommenden Wochen noch an den Mann zu bringen, könnten die Überlegungen nach einem potenziellen Ersatz intensiviert werden.


Chance für Mai statt Vogt-Transfer?


Wie konkret das Interesse an dem gestandenen Innenverteidiger der Kraichgauer tatsächlich ist, lässt sich aktuell schwer abschätzen, zumal sich die versammelte Presselandschaft in Deutschland in dieser Angelegenheit derzeit ziemlich uneins präsentiert. So berichtet etwa die tz, dass ihre Recherchen ein gegenteiliges Ergebnis hervorgebracht haben. Laut dem zuweilen gut unterrichteten Münchner Boulevardblatt seien die Bayern derzeit de facto nicht an einer Verpflichtung des 27-Jährigen interessiert und würden einen möglichen Abgang von Boateng vielmehr am liebsten intern auffangen.

Lars Lukas Mai

Lukas Mai will sich nun auch bei den Profis des FC Bayern München durchsetzen



Neben der Allzweckwaffe Javi Martinez, der neben seiner Stammposition im defensiven Mittelfeld ohne Probleme auch in der letzten Verteidigungslinie eingesetzt werden kann, könnte dabei auch das Eigengewächs Lukas Mai ein Wörtchen mitreden. Der 19-jährige Innenverteidiger durchlief mehrere Jugendabteilungen der Bayern und war in der abgelaufenen Saison in der zweiten Mannschaft unangefochtener Stammspieler. Unter der Bayern-Legende Jupp Heynckes hatte er zudem bereits in der Saison 2017/18  erste Erfahrungen in der Bundesliga sammeln dürfen.


Kovac hingegen hatte bislang noch keinerlei Verwendung für den hoch veranlagten Defensivspieler und gewährte ihm bislang in seiner Amtszeit noch keine Spielminuten. Gut möglich aber, dass die Bayern-Bosse ihrem Coach nun nahelegen, den jungen Burschen sukzessive ins Profiteam zu integrieren. Diese Entwicklung dürfte wiederum dem VfB Stuttgart nicht wirklich schmecken, wurde den Schwaben doch unlängst ein ​Interesse an einer Verpflichtung des Bayern-Youngsters nachgesagt.