Seit dem heutigen Montag sind Benjamin Pavard, Lucas Hernandez und Jann-Fiete Arp offiziell Spieler des ​FC Bayern München. Für die drei Neuzugänge präsentierte der Rekordmeister dann auch gleich die neuen Rückennummern.


Am heutigen Montag konnte der FC Bayern endlich drei Neuzugänge präsentieren. Immerhin. Denn auf dem Transfermarkt ist es seit geraumer Zeit still geworden um die Süddeutschen. Ein Umstand, der Uli Hoeneß ganz und gar nicht gefallen dürfte. Denn wie sich die Münchner in den vergangenen Wochen präsentiert haben, zeugte nicht unbedingt von Reife und durchdachtem Management. Das brachte 11Freunde vor wenigen Tagen in einem Artikel auf den Punkt, wo es hieß, dass ein Berufsanfänger (Hasan Salihamidzic) d​en größten Umbruch der jüngeren Geschichte bei den Bayern managen muss, und dabei kaum ein Fettnapf auslässt.


Mit dem Beginn der neuen Saison aber kann es ja nun alles anders werden. So gelten seit heute auch Benjamin Pavard, Lucas Hernandez und Jann-Fiete Arp offiziell als Bayernspieler. Pavard, der mit der Empfehlung des Weltmeistertitels aus Stuttgart für 35 Millionen Euro kam, soll in der Innenverteidigung die nächsten Schritte machen. Helfen soll dem Franzosen dabei die Rückennummer 5, die er heute offiziell entgegennehmen durfte.


Auch Lucas Hernandez ist für die Defensive geholt worden. Mit 80 Millionen Euro ist er der neue Rekordtransfer des Rekordmeisters. Der 23-Jährige kam aus Madrid von Atletico und wird in Zukunft die Rückennummer 21 tragen. Eine Nummer mit Symbolcharakter, war es doch Philipp Lahm der diese zuletzt auf dem Bayern-Trikot trug.


​Zu guter Letzt kommt mit Jann-Fiete Arp ein junger Spieler für die Offensive. Galt der Youngster vor einem Jahr noch als große deutsche Sturmhoffnung, ist es in den vergangenen zwölf Monaten verdächtig ruhig um den 19-Jährigen geworden. Was wohl vor allem an den durchwachsenen Leistungen lag, die er unerwartet an den Tag legte. Nicht wenige Hamburger sind daher gar nicht mehr so traurig, dass Arp nun in München mit der Rückennummer 15 aufläuft. 


Es sollen bei Weitem nicht die einzigen neuen Rückennummern werden, die der FC Bayern in diesem Sommer verteilen möchte. Es sollen nach Aussagen der Verantwortlichen noch vier neue Spieler kommen. Bislang aber hagelt es nur Absagen. Ein Umstand, den man so nicht gewohnt ist an der Isar. Daher liegt noch viel Arbeit vor Salihamidzic und Co.