​Der ​FC Bayern München musste in dieser Woche auf dem Transfermarkt eine weitere Niederlage einstecken. Im Rennen um Zwolle-Eigengewächs Sepp van den Berg zog der deutsche Rekordmeister gegen den ​FC Liverpool den Kürzeren. Medienberichten zufolge haben die Bayern bis zuletzt versucht, den Wechsel zum Champions-League-Sieger zu verhindern.


Mit seinen 17 Jahren zählt van den Berg zweifelsohne zu den größten Abwehrtalenten in der Eredivisie. 16 Mal stand der Innenverteidiger in der vergangenen Saison für PEC Zwolle auf dem Platz. Kaum verwunderlich war es daher, dass sich der eine oder andere europäische Top-Klub mit dem Youngster beschäftigte. Neben dem FC Bayern streckte unter anderem auch der FC Liverpool seine Fühler nach dem niederländischen U19-Nationalspieler aus.


Am Mittwoch fand sich van den Berg bei den Reds zum obligatorischen Medizincheck ein. Wie die englische Zeitung The Times berichtet, haben die Münchner bis zur letzten Minute versucht, den Verteidiger von einem Wechsel in die bayerische Landeshauptstadt zu überzeugen. Demnach haben sich Verantwortliche des Doublegewinners mehrmals mit dem Management des 17-Jährigen und während des Medizinchecks auch mit dem Spieler selbst telefonisch in Verbindung gesetzt und verzweifelt versucht, den Transfer nach England zu verhindern. 

Die Bemühungen der Bayern waren letztendlich allerdings vergebens. Am Donnerstag gab Liverpool ​die Verpflichtung von van den Berg offiziell bekannt. Der Niederländer erhielt beim englischen Vizemeister einen langfristigen Vertrag, dessen Laufzeit nicht genannt wurde. Der 17-Jährige ist damit der erste Sommer-Neuzugang der Reds.