​Nach dem Los in der ersten DFB-Pokalrunde war schnell klar: Oberligist Atlas Delmenhorst die Partie gegen  ​Werder Bremen gerne ​im Stadion des Bundesligisten austragen. Der DFB hat dem am Mittwochnachmittag nun offiziell zugestimmt. Die Partie findet im Weserstadion statt.


Der DFB hat einen entsprechenden Antrag des Amateurklubs stattgegeben, betonte dabei aber, dass das Heimrecht offiziell aufseiten der Delmenhorster bleibt. Werder arbeitet derzeit an den Details für den Ticketverkauf, die im laufe der Woche geklärt werden sollen. Die ersten Bestellungen der SVW-Fans für ein Auswärtsspiel werden in jedem Falle nichtig.


Das DFB-Präsidium erklärte den Tausch des Heimrechts, der am Ende irgendwie doch keiner ist oder sein soll mit Paragraph 49 Nr. 2 der Durchführungsbestimmungen zur DFB-Spielordnung. Im Verbands-Fachchinesisch heißt es dort so:


"Ein Verzicht auf das Heimrecht liege nicht vor, wenn zwei Teilnehmer dasselbe Stadion für ihre Spiele benannt haben und anschließend gegeneinander ausgelost werden. Mit der Ergänzung wird klargestellt, dass kein "Verzicht auf das Heimrecht" im Sinne der Bestimmung vorliege, wenn der Heimverein bereits das Stadion des Spielgegners als sein "Heimstadion" benannt habe, ohne dass er wusste, dass der Verein, der dieses Stadion üblicherweise nutzt, der zukünftige Spielgegner sein wird. Insbesondere die Amateurvereine im DFB-Vereinspokal benennen häufig das Stadion des örtlich nächst gelegenen Lizenzvereins als Spielort und sollen nicht dadurch benachteiligt werden, dass ihnen dieser Verein zugelost wird."