Viel müssen die Verantwortlichen des ​1. FC Köln laut Trainer Achim Beierlorzer nicht am Kader verändern, dennoch hält die Suche nach potentiellen Neuverstärkungen weiter an. Noch immer wird ein neuer Innenverteidiger gesucht, weshalb Kevin Akpoguma in den Fokus der Domstädter geraten sein soll.


Der 24-Jährige steht noch bis 2021 bei der ​TSG Hoffenheim unter Vertrag, kam dort zunächst bei der zweiten Mannschaft zum Einsatz und absolvierte nach zwei Jahren bei Fortuna Düsseldorf in der Saison 2017/18 22 Bundesligaspiele unter Julian Nagelsmann. Nach acht Partien zu Beginn der abgelaufenen Saison wurde er im Winter an ​Hannover 96 verliehen, nun kehrt er vorerst zur TSG zurück.


Bei den Niedersachsen erlitt Akpoguma im Februar eine Schulterverletzung und fiel für den Rest der Saison aus. Klub-Boss Martin Kind bestätigte gegenüber ​Sportbuzzer, dass man sich um eine Verlängerung des Leihgeschäfts bemüht habe, allerdings schlug dieses Vorhaben fehl.

Armin Veh

Fahndet nach einem neuen Innenverteidiger: Armin Veh.



Wie es heißt, wolle Akpoguma weiterhin Bundesliga spielen - ein mögliches Interesse des 1. FC Köln käme dabei gelegen. Laut ​Geissblog.Koeln soll sich der Aufsteiger tatsächlich mit dem 1,92 Meter großen Innenverteidiger befassen. Die Besetzung der Zentrale sei für Armin Veh eine der wichtigsten Fragen im Hinblick auf die kommende Saison. Rafael Czichos wird erst beweisen müssen, ob seine Qualitäten für die Bundesliga ausreichen, Frederik Sörensen soll derweil abgegeben werden. Auch bei Lasse Sobiech bestehen demnach Zweifel ob der nötigen Qualität im Kampf um den Klassenerhalt.


Fraglich sei allerdings, ob sich der Transfer realisieren lasse. Zwar sei Hoffenheim bereit, Akpoguma abzugeben, doch das Budget ist eng gestrickt: Laut ​Express stehen den Verantwortlichen zehn Millionen Euro zur Verfügung. ​Der Großteil davon wurde jedoch bereits in Birger Verstraete und Kingsley Ehizibue investiert. Durch etwaige Spielerverkäufe könnte die Verpflichtung womöglich in Angriff genommen werden, doch möglicherweise einigen sich beide Parteien auch auf ein Leihgeschäft.