​​Bereits seit einigen Tagen ist bekannt, dass RB Leipzig an Christopher Nkunku von Paris Saint-Germain interessiert ist. Der 21-Jährige Mittelfeldspieler ist ein Eigengewächs der Franzosen und soll inzwischen kurz vor einem Wechsel nach Sachsen stehen.


Schon vor wenigen Tagen war vom Interesse von ​RB Leipzig berichtet worden. Die französische L’Equipe erklärte schon vergangene Woche, dass die Sachsen den 21-jährigen Offensivspieler gerne unter ihre Fittiche nehmen wollen. Inzwischen wollen auch der kicker sowie das Boulevardblatt Bild erfahren haben, dass die Verhandlungen zwischen dem französischen Meister und dem DFB-Pokalfinalisten sehr weit seien und eine offizielle Bekanntgabe des Wechsels somit nur noch eine Frage der Zeit wäre. Im Gespräch sollen 20 Millionen Euro für den sechsmaligen U21-Nationalspieler Frankreichs sein. RMC Sport hingegen glaubt, dass es 15 Millionen plus diverser Klauseln, wie eine Beteiligung beim Weiterverkauf, werden könnten. 


Allerdings muss dafür ein anderer Spieler aus dem Kader der Sachsen weichen, wie es weiter heißt. Als heißester Kandidat für einen Abgang aus Leipzig gilt demnach Stürmer Bruma. Der Angreifer wird aktuell gleich von drei Klubs umworben. So sollen PSV Eindhoven, der FC Porto und Spartak Moskau um den 24-Jährigen buhlen. Erst wenn er von der Gehaltsliste wäre, hätte man bei RB auch die nötigen Kapazitäten, Nkunku von PSG loszueisen. Für Bruma sollen immerhin 15 Millionen Euro in die Vereinskassen fließen. Nach PSV und Moskau soll zuletzt auch der FC Porto das Angebot auf die geforderte Ablöse erhöht haben. Brumas Rückkehr nach Portugal steht damit ebenfalls kurz bevor.


Nkunku selbst kam in insgesamt 29 Pflichtspielen für den französischen Meister zum Einsatz, allerdings nur sieben Partien über die volle Distanz. Daher scheint er auch nicht sonderlich interessiert an einer Verlängerung in der Hauptstadt, sein Vertrag läuft im Sommer 2020 aus. Somit muss PSG in diesem Sommer verkaufen, wollen sie noch eine ordentliche Ablöse für den Youngster einstreichen. Der FC Arsenal bemühte sich bereits im vergangenen Winter, konnte sich eine Verpflichtung allerdings nicht leisten, wie es heißt. Und an einer Leihe waren die Pariser wiederum nicht interessiert.


Aktuell hat RB noch den FC Sevilla aus Spanien als Konkurrenten für Nkunku. Da die Gespräche aber eben im "fortgeschrittenen Stadium" seien, dürfte man auch den fünfmaligen Europa-League-Sieger ausstechen. In Leipzig soll Nkunku den bislang etablierten Emil Forsberg und Marcel Sabitzer im offensiven Mittelfeld Feuer machen und den Konkurrenzkampf anheizen. Zudem träfe er beim letztjährigen Tabellendritten der Bundesliga auf eine Reihe von Landsleuten.