​Mit dem Verkauf von Luka Jovic an Real Madrid hat ​Eintracht Frankfurt in diesem Transfersommer bislang ein fettes Plus erwirtschaftet. Problem nur, dass auch anderen möglichen Verhandlungspartnern der pralle Geldbeutel der Hessen nicht entgangen ist. Zahlreiche geplante Verpflichtungen gerieten daher zuletzt ins Stocken, darunter auch die Bemühungen um Dominik Kohr.


Dabei könnte der Mittelfeldspieler von ​Bayer 04 Leverkusen doch ein richtig wichtiges Puzzelstück im Kader der Frankfurter sein. Gilt doch die Mittelfeldzentrale gemeinhin noch immer als die größte Schwachstelle beim Europa-League-Halbfinalist der Vor-Saison. Doch obwohl der 25-Jährige bei seinem aktuellen Verein Bayer 04 Leverkusen zuletzt keinen leichten Stand hatte und in der abgelaufenen Rückrunde nur auf sechs Einsätze gekommen war, erweisen sich die Verantwortlichen der Werkself bislang als äußerst harte Verhandlungspartner.

Sport-Club Freiburg v Bayer 04 Leverkusen - Bundesliga

Wird Dominik Kohr der neue Mittelfeldanker der Eintracht?


Sowohl die Frankfurter Rundschau, als auch die FAZ hatten zuletzt das Interesse der Adler an einer Verpflichtung des ehemaligen deutschen U21-Nationalspielers publik gemacht. Nun wurde die BILD noch etwas konkreter und berichtete über die angeblichen Vorstellungen der Bayer-Bosse. Demnach fordern die Leverkusener für ihr Mittelfeld-Juwel eine Ablösesumme von mehr als zehn Millionen Euro und berufen sich dabei auf das noch bis 2021 gültige Arbeitspapier des gebürtigen Trierers. 


Dass die Leverkusener ihren Mittelfeldakteur nicht für ein Butterbrot ziehen lassen werden, zeigte Sportdirektor Simon Rolfes bereits vor geraumer Zeit durch seine von der BILD zitierte Aussage auf, wonach man Kohr mit Sicherheit "nicht verschenken" werde. Da es daher von Seiten der Hessen regelrecht töricht wäre nur auf ein Pferd zu setzen, denken Sportvorstand Fredi Bobic und seine Mitarbeiter parallel über weitere mögliche Verstärkungen für die Mittelfeldzentrale nach.

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Djibril Sow zieht es offenbar nach Frankfurt


Mit dem 23-jährigen Schweizer Djibril Sow sollen sich die Frankfurter dabei bereits weitestgehend handelseinig sein. Zum Hemmschuh könnte aber auch in dieser Causa dessen aktueller Arbeitgeber Young Boys Bern. Da sich beide Klubs aber dem Boulevardblatt zufolge auf eine Summe zwischen zehn und zwölf Millionen Euro eingependelt haben, dürfte der Transfer weitaus einfacher zu realisieren sein. Der zuletzt vom FC Liverpool an Hertha BSC ausgeliehene ​Sechser Marko Grujic soll hingegen mittlerweile nicht mehr im Mittelpunkt des Frankfurter Interesses stehen.