​Der ​FC Augsburg wähnte sich zum Saisonstart der vergangenen Spielzeit in der  komfortablen Situation, mit Fabian Giefer und Andreas Luthe zwei duellierende Torhüter in den eigenen Reihen zu haben. Da Beide aber nicht zu überzeugen wussten, rüstete man im Winter mit Gregor Kobel nach. Dessen Leihe ist mittlerweile beendet und daher liebäugeln die Fuggerstädter nun mit der Verpflichtung von ​Yvon Mvogo.


Da sich Kobel nach seinem Wechsel zu den bayrischen Schwaben als absoluter Glücksgriff erwiesen hatte und es auch den Künsten des 21-jährigen Schweizers zu verdanken war, dass ein drohender Abstieg abgewendet werden konnten, setzten die Kaderplaner der Augsburger bis zuletzt alles daran, aus dem Leihgeschäft mit der TSG 1899 Hoffenheim in diesem Sommer eine feste Verpflichtung zu machen.

Gregor Kobel

Gregor Kobel zieht es offenbar nach Stuttgart


Beide Vereine konnten trotz ausufernder Gesprächsrunden jedoch keinen gemeinsamen Nenner finden und daher wurde dem VfB Stuttgart die Chance ermöglicht, als lachender Dritter dazwischen zu grätschen. Laut übereinstimmenden Medienberichten peilen die Schwaben dabei nun ihrerseits eine ​Leihe des 1,94-Meter-Hünen an. Dabei soll der Keeper einem Bericht von transfermarkt.de zufolge bereits seinen obligatorischen Medizincheck erfolgreich absolviert haben. 


Die FCA-Bosse müssen sich also notgedrungen nach neuen Alternativen umschauen. Laut dem kicker soll die sportliche Führung rund um Stefan Reuter mit Yvon Mvogo dabei bereits einen aussichtsreichen Kandidaten ausgemacht haben. Ähnlich wie Kobel, kommt der 25-jährige Eidgenosse bei seinem aktuellen Verein ​RB Leipzig bislang kaum zum Zug und dürfte auch in Zukunft wenig Chancen haben, am starken Peter Gulacsi vorbei zu kommen.

Yvon Mvogo

Für die roten Bullen kam Mvogo in der Bundesliga bislang auf lediglich drei Einsätze


In Augsburg hingegen, würde dem ehrgeizigen Schlussmann endlich ein Stammplatz bei einem Bundesligisten winken. Dem Vernehmen nach könnten sich die Fuggerstädter dabei sogar Hoffnungen auf eine festen Transfer machen, müssten dafür aber wohl rund fünf Millionen Euro Ablöse in die Hand nehmen. Von außen betrachtet erscheint der angedachte Deal für alle Beteiligten als äußerst sinnvoll und so soll auch Mvogo selbst bereits grünes Licht gegeben haben. Neben der schlussendlichen Ablösesumme gilt es dem Bericht zufolge aber auch noch weitere Details zu klären.