Jetzt spricht der Bayern-Boss. Im Rahmen des Finals der deutschen Basketball Bundesliga nimmt Uli Hoeneß gegenüber Sky Stellung zum Thema Neuzugänge und dem Abgang von Innenverteidiger ​Mats Hummels. Der ​FCB-Präsident zeigt sich selbstbewusst und kämpferisch.​


Uli Hoeneß wird zurzeit nur mit einem Satz in Verbindung gebracht. "Wenn sie wüssten, wen wir schon alles sicher haben", teilte Hoeneß Ende Februar im Sport1-Doppelpass mit. Bislang werden die Transferaktivitäten des FC Bayern an dieser Aussage gemessen. Mit Hernandez, Pavard und Arp hat man an der Säbener Straße auch bereits drei Neue an Land gezogen und über 120 Millionen Euro investiert. Dennoch, der FCB tut sich ansonsten auf dem Transfermarkt bislang schwer.


Hoeneß wehrt sich nun gegen die Kritik an seinem FC Bayern. "Ich muss ehrlich sein, langsam geht mir das auf die Nerven, dass man sich nur noch über Käufe definiert", wird Hoeneß zitiert. Auch haben die Münchner die Saison mit zwei Titeln beendet, da sei es klar, dass man erstmal noch etwas feiern möchte, so Hoeneß. Zum Start in die neue Saison werde auf jeden Fall eine gute Mannschaft auf dem Platz stehen.


Konkret in Verbindung gebracht werden die Bayern momentan mit Leroy Sané von Manchester City. Laut des kicker arbeiten die Münchner weiter an einer Verpflichtung des 23-Jährigen Flügelstürmers, konkret wurde bislang aber nichts. Finanziell würde es aber nicht scheitern, ließ Hoeneß durchblicken. Es liege weiter einzig und allein am Willen des Spielers, der sich offenbar noch nicht entschieden hat.

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Mats Hummels stand die vergangenen Wochen im Fokus der Transferaktivitäten des
​FC Bayerns


Zu Mats Hummels äußert sich der 67-Jährige versöhnlich. So soll es ausdrücklich der Wunsch des Spielers und seines Vaters, der Hummels als Beratet unterstützt, gewesen sein. Nachdem Hummels auf die FCB-Bosse hinzugetreten war, nahmen die Münchner schließlich Kontakt zum BVB auf. Für Hoeneß sei der Wechsel keine Schwächung des Kaders, da man immer noch genug Verteidiger zur Verfügung habe, auch wenn "Mats eine sehr gute Rückrunde gespielt hat."


Über Jerome Boateng wollte sich der FCB-Präsident nicht äußern. Er müsse sich nach dem Urlaub zunächst ein Bild von der aktuellen Situation machen. Laut kicker, soll auch der zweite Weltmeister-Verteidiger weiterhin verkauft werden.