​Schon seit langer Zeit steht fest, dass der ​SV Werder Bremen keinen Stammspieler abgeben will - nur bei ​rekordverdächtigen Summen sei man bereit, über einen Transfer nachzudenken. Dieser Philosophie blieb man sich nun auch treu, denn ein Millionenangebot für Top-Angreifer Milot Rashica ließ man abblitzen. Trotzdem sorgte das Interesse erstmal für richtig Wirbel an der Weser.


Der erst 22-jährige Kosovare Milot Rashica ist nicht nur einer der Stars der Rückrunde, sondern nach dem Abgang von Max Kruse auch einer der Schlüsselspieler für die nächste Spielzeit. Deswegen will man den Flügelspieler auf keinen Fall verkaufen, sein Berater Altin Lala sprach zuletzt trotzdem über mögliche Angebote anderer Vereine: "Natürlich gibt es Interesse. Dass Milot beobachtet wird, ist ganz normal."


Man konnte also annehmen, dass bisher keine Anfragen für Rashica bei Werder eingegangen sind. Doch wie die Bild nun berichtet, scheint es um den 22-Jährigen in letzter Zeit ganz und gar nicht ruhig gewesen zu sein. Denn der portugiesische Top-Klub Benfica Lissabon scheint den Angreifer in der letzten Zeit extrem umworben zu haben. Dabei versuchte der diesjährige Meister, die Verhandlung vorbei an Rashicas Berater Lala zu führen.

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Benfica wollte für Rashica fast 20 Millionen Euro ausgeben



Deswegen wusste Lala nichts von einem Interesse der Lissabonner. Doch zu einem Transfer kam es endgültig nicht, denn Benfica legte nicht den Wunschpreis von Werder auf den Tisch. Immerhin 18 Millionen Euro hätte Benfica für Rashica investieren wollen - die gleiche Summe, die man dank einer Verkaufsbeteiligung durch den Transfer von Luka Jović zu ​Real Madrid einnahm. Doch den Bremern soll das Angebot nicht ausgereicht haben.


Die Grün-Weißen sollen etwa 25 Millionen Euro gefordert haben, doch auch neben der möglichen Ablösesumme war ein Transfer für den Spieler nie wirklich ein Thema. Denn Rashica will den Verein nicht verlassen, vor allem nicht ohne das Wissen seines sehr engen Beraters Altin Lala. Für Benfica gab es also eine kühle Antwort, die die Transferstrategie von Werder ganz gut beschreibt. Doch bei noch höheren Angeboten könnten auch die Bremer Knie etwas weicher werden.