Mario Gotze,Mats Hummels

Alle Wechsel zwischen BVB und FC Bayern - Von Rummenigge bis Hummels

Den FC Bayern München und Borussia Dortmund verbindet spätestens seit der Klopp-Ära eine innige Rivalität. Dennoch wagten auch vor Mats Hummels, den es bekanntlich nach drei erfolgreichen Jahren beim Rekordmeister nun wieder zurück ins Ruhrgebiet zieht, einige Spieler den direkten Wechsel zum ärgsten Konkurrenten.

1. Michael Rummenigge (von München nach Dortmund)

Nachdem Michael Rummenigge von 1981 bis 1989 im Trikot der Bayern auf den Spuren seines deutlich erfolgreicheren Bruders gewandelt war, wagte der Mittelstürmer im Sommer 1988 den Sprung zum BVB. In insgesamt 193 Pflichtspielen konnte der Angreifer immerhin 45 Tore erzielen, ehe es ihn ins ferne Japan verschlug.

2. Jürgen Wegmann (von München nach Dortmund)

Mit Jürgen Wegmann zog es drei Jahre später einen weiteren Angreifer der Münchner in Richtung Ruhrgebiet. Dabei hofften die Schwarz-Gelben darauf, dass der Mittelstürmer an seine erste erfolgreiche Zeit bei den Borussen von 1983 bis 1986 anknüpfen könne. Die hohen Erwartungen konnte der Offensivspieler aber nicht wirklich erfüllen und war vor dem gegnerischen Gehäuse längst nicht mehr so treffsicher.

3. Thomas Helmer (von Dortmund nach München)

Nachdem Thomas Helmer beim BVB zu einem gestandenen Bundesligaprofi herangewachsen war, wagte der Nationalspieler im Sommer 1992 den Sprung in den Süden der Republik. Im Nachhinein erwies sich diese Entscheidung als goldrichtig, durfte der Defensivspieler neben drei deutschen Meisterschaften doch auch in der Saison 1995/96 den Triumph im UEFA-Cup bejubeln.

4. Christian Nerlinger (von München nach Dortmund)

Christian Nerlinger hingegen entschied sich im Sommer 1998 für einen Wechsel in die andere Richtung. Die Titelträume musste der Routinier damit zwar ad acta legen, dennoch machte der Mittelfeldspieler beim BVB im Herbst seiner Profikarriere zumeist eine gute Figur. Nach drei Jahren schloss er sich schließlich dem schottischen Traditionsverein Glasgow Rangers an.

5. Torsten Frings (von Dortmund nach München)

Einer, für den sich der Wechsel aus persönlicher Sicht nicht wirklich ausgezahlt hat, ist mit Sicherheit Torsten Frings. Der defensive Mittelfeldspieler, der zuvor auch beim BVB nicht wirklich glücklich geworden war, wechselte im Sommer 2004 an die Säbener Straße und wurde mit dem Rekordmeister nie wirklich warm. Nur ein Jahr später kehrte der Nationalspieler daher in den Schoß seines Herzensvereins SV Werder Bremen zurück.

6. Mats Hummels (von München nach Dortmund) - Teil I

Im Jahre 2008 galt Mats Hummels zwar bereits als großes Talent, den großen Durchbruch trauen die Bayern ihrem Youngster jedoch nicht zu und gaben den Innenverteidiger an den BVB ab. Aus dem Leihgeschäft mit den Borussen wurde im darauffolgenden Sommer ein fester Transfer.

7. Mario Götze (von Dortmund nach München)

Im Sommer 2013 legten die Bayern für den Shootingstar der Dortmunder satte 37 Millionen Euro hin. An die Glanzzeiten unter seinem großen Mentor Jürgen Klopp konnte der Weltmeister von 2014 bei den Münchnern aber nicht anknüpfen und wirkte im Starensemble an der Säbener Straße wie ein Fremdkörper.

8. Robert Lewandowski (von Dortmund nach München)

Nachdem Robert Lewandowski bereits im Trikot der Dortmunder alles in Grund und Boden geballert hatte, konnte der polnische Nationalspieler seit seinem ablösefreien Wechsel im Sommer 2014 auch für die Bayern seine Extraklasse beweisen.191 Treffer in 242 Pflichtspielen für die Münchner machen den 30-Jährigen zu einem der besten Deals in der Vereinsgeschichte.

9. Mats Hummels (von Dortmund nach München)

Nach seinem Wechsel zum BVB ging die Formkurve von Mats Hummels steil nach oben und veranlasste daher die Verantwortlichen der Münchner dazu, ernsthaft über eine Rückholaktion nachzudenken. Im Sommer 2016 wurden dann endlich Nägel mit Köpfen gemacht und der einstige Jugendspieler für 35 Millionen Euro zurück an die Isar transferiert.

10. Sebastian Rode (von München nach Dortmund)

Sebastian Rode wechselte im Sommer 2014 von Eintracht Frankfurt zu den Bayern. Im harten Konkurrenzkampf bei den Münchnern ging der Mittelfeldspieler aber gnadenlos unter und hoffte daher mit seinem Wechsel zum BVB im Jahre 2016 wieder Fuß zu fassen. Da dieser Plan nicht aufging, wurde der Sechser im Januar 2019 zurück nach Frankfurt verliehen. Bei den Hessen blühte der 28-Jährige prompt wieder auf.

11. Mario Götze (von München nach Dortmund)

Nach drei unterm Strich enttäuschenden Spielzeiten für die Bayern, gestanden sich sowohl die Münchner als auch Mario Götze selbst im Sommer 2016 ein, dass eine weitere Zusammenarbeit wenig zielführend wäre. Der BVB bot sich rasch als dankbarer Abnehmer an und holte den Weltmeister von 2014 für 22 Millionen Euro Ablöse nach Hause.

12. Mats Hummels (von München nach Dortmund) - Teil II

Mit seiner Rückkehr zum BVB sorgte Mats Hummels unlängst für die große Überraschung dieses Transfersommers. Der ehemalige Nationalspieler ist als Leitwolf der jungen BVB-Defensive angedacht und soll seine starken Leistungen aus der vergangenen Rückrunde nun auch im Trikot der Borussen bestätigen.