Nach den Abgängen von Vereinsikonen wie Xavi und Andres Iniesta stehen die Verantwortlichen des ​FC Barcelona seit Jahren vor der schweren Aufgabe ein neues Starensemble zu formen. ​Als wichtige Eckpfeiler waren dabei Philippe Coutinho und Ousmane Dembele vorgesehen. Während der eine nun öffentlich über einen Abgang nachdenkt, deutet bei dem anderen mittlerweile alles auf einen Verbleib hin.


Coutinho war im Januar 2018 für die irrwitzige Ablösesumme von 145 Millionen Euro vom FC Liverpool zu den Katalanen gewechselt und sollte das Spiel der Blaugranas für die kommenden Jahre entscheidend prägen. Komplett zu überzeugen wusste der brasilianische Tempodribbler seitdem aber nicht und konnte so etwa in der vergangenen La-Liga-Saison lediglich sieben Torbeteiligungen verbuchen. ​Für einen Spieler seiner Güteklasse eindeutig zu wenig.

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Philippe Coutinho wirkte zuletzt nicht wirklich glücklich


Dass der 51-fache brasilianische Nationalspieler in Barcelona bislang noch nicht sein Glück gefunden hat ist auch der internationalen Konkurrenz nicht entgangen und daher klopften zahlreiche Spitzenklubs bereits vorsichtig an. Eine Anfrage von Manchester United soll der Edeltechniker jedoch aus Rücksicht vor seinem Ex-Verein FC Liverpool bereits ausgeschlagen haben. Mit Paris-Saint Germain steht jedoch ein weiterer Kandidat parat. So soll es sogar bereits zu Gesprächen zwischen dem Barca-Star und Verantwortlichen des Tuchel-Klubs gekommen sein.


Angeheizt wurden die Gerüchte um einen bevorstehenden Wechsel nun von Coutinho höchstpersönlich. "Ich weiß nicht, ob ich bei Barcelona bleiben werde. Niemand weiß etwas über die Zukunft, und ich konzentriere mich derzeit darauf, mit meiner Mannschaft zu spielen", so der Südamerikaner laut der Marca im Umfeld der Copa America.

Ousmane Dembele

Ousmane Dembele will sich bei Barca dauerhaft durchsetzen


In eine andere Richtung scheint das Pendel hingegen bei ​Ousmane Dembele zu schlagen. Auch der ehemalige Dortmunder konnte seine Extraklasse seit seinem Wechsel im Sommer 2017 nur äußerst selten auf den Rasen bringen. Da sich der 22-Jährige in der Vergangenheit darüberhinaus zahlreiche Eskapaden und Undiszipliniertheiten leistete, lag es nahe, dass auch die Zukunft des flinken Angreifers auf der Kippe stand.


Wie die Marca berichtet, sollen sich beide Seiten, auch dank eines Vieraugengesprächs zwischen ​Klubboss Josip Maria Bartomeu und Dembele-Berater Moussa Sissoko, wieder angenähert haben. Der 21-fache französische Nationalspieler soll demnach eine erneute Chance erhalten und ein wichtiges Puzzlestück in dem verjüngten Kader des frisch gebackenen Meisters sein. Auch Dembele war zuvor mit der PSG in Verbindung gebracht worden.