Takashi Usami wurde vom ​FC Augsburg für die vergangenen beiden Spielzeiten an ​Fortuna Düsseldorf ausgeliehen. Da sich die Rheinländer in den vergangenen Wochen nicht um eine Weiterbeschäftigung des Japaners bemüht hatten, kehrte der Offensivspieler in den Schoss der Fuggerstädter zurück. Angeblich sitzt der 27-Jährige aber bereits erneut auf gepackten Koffern. Ziel der Reise ist dieses Mal sein Heimatland.


Vor acht Jahren galt der Linksaußen noch als Wunderkind des japanischen Fußballs und sorgte mit seinem Wechsel zum großen ​FC Bayern München für Aufsehen. Nachdem er sich bei den Münchnern und auch bei seiner späteren Station TSG 1899 Hoffenheim nicht durchzusetzen wusste, heuerte er im Sommer 2016 schlussendlich bei den Augsburgern an. Einen bleibenden Eindruck konnte er bei den bayrischen Schwaben aber nicht wirklich hinterlassen.

Takashi Usami

Zuletzt musste Usami häufig auf der Ersatzbank Platz nehmen


Besser lief es für den 27-fachen japanischen Nationalspieler da schon im Dienste der Düsseldorfer, für die er in seiner Debütsaison auf immerhin 28 Zweitligaeinsätze gekommen war. Auch nach dem Aufstieg in die Bundesliga verschwand der Rechtsfuß nicht völlig aus den Überlegungen seines ​Trainer Friedhelm Funkel. Sein Arbeitszeugnis mit vier Torbeteiligungen bei 19 Pflichspielen war jedoch längst kein Ruhmesblatt mehr.


Immer häufiger wurde auch im Trikot der Fortuna deutlich, dass Usami körperliche Mängel aufweist und daher in der kampfbetonten Bundesliga weiterhin einen schweren Stand hat. Allem Anschein nach, ist diese Erkenntnis auch bei den Kaderplanern des FCA durchgesickert und steht der Offensivspieler laut Informationen der japanischen Zeitung Sports Hochi vor einer Rückkehr zu seinem Jugendverein Gamba Osaka. Dem Bericht zufolge, konnten beide Klubs bereits eine Einigung erzielen. Eine offizielle Bestätigung eines der Beteiligten steht bis dato zwar noch aus, dürfte aber aller Voraussicht nach nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Takashi Usami

In Osaka blühte Usami in der Vergangenheit immer wieder auf


Ob eine erneute Rückkehr ins Land der aufgehenden Sonne für Usami als Kapitulation zu werten ist, muss jeder für sich entscheiden. Klar ist jedoch, dass eine erneuter Versuch sich in der Bundesliga durchzusetzen für den Edeltechniker immer unwahrscheinlicher wird. Bereits sowohl nach seinem Abgang von den Bayern, als auch nach dem unglücklichen Engagement bei der TSG, hatte Usami bei seinem Ausbildungsvereinn auf Leihbasis neuen Mut geschöpft. Dieses Mal ist aber ein fester Transfer angedacht.