​Im Rennen um den Mittelfeldspieler ​Djibril Sow (22) vom Schweizer Meister Young Boys Bern scheint die ​SG Eintracht Frankfurt momentan die besten Karten zu haben. Einer der Hauptgründe dafür soll Adi Hütter sein. 


Vor vier Jahren startete Djibril Sow, damals zarte 18 Jahre jung, schon einmal in das Abenteuer Bundesliga. Es endete bereits nach zwei Jahren und einigen wenigen Kurzeinsätzen für ​Borussia Mönchengladbach. Sein Potential wurde damals auch schon am Niederrhein erkannt, doch fehlte es dem Spieler noch an körperlicher Robustheit und etwas Abgezocktheit. 

Von Gladbach ging es zurück in die Schweiz, wo er bei Young Boys Bern und dessen damaligem Trainer Adi Hütter durchstartete. 


Derart, dass Hütter 2017 von dem Spieler schwärmte: "Er ist ein großartiger Fußballer, spielfreudig, torgefährlich, intelligent." Kein Wunder, dass sich der Lobredner und der Vielgepriesene jetzt wieder annähern. Hütter will Sow unbedingt an den Main locken. 


10 Mio. Euro Ablöse?


Dem kicker zufolge laufen die ​Verhandlungen zwischen den Vereinen bereits. Die Berner verlangen demnach eine Ablöse von zehn Millionen Euro. Kein Kleingeld, aber heutzutage auch kein dramatisch hoher Preis für einen solch talentierten und ob seines geringen Alters auch noch entwicklungsfähigen Spieler. Zudem ist die Kriegskasse der Hessen nach dem Jovic-Deal prall gefüllt. 


Mit Sows Verpflichtung erhoffen sich die Verantwortlichen bei der Eintracht, eines der Hauptprobleme der letzten Spielzeit zu lösen: aus der kreativen Zentrale im Mittelfeld kamen bei den Hessen nach den Abgängen von Kevin-Prince Boateng und Omar Mascarell viel zu wenig Impulse.