Der ​SC Freiburg hat nach zähem Ringen seinen Wunschspieler vom ​FC Bayern München verpflichtet. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen die Breisgauer den Zuschlag für Jeong Woo-yeong von der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters für zwei Millionen Euro

erhalten haben. Bei den bereits vorhandenen Leistungsträgern sieht es aktuell nicht nach Abgängen aus.


Der SC Freiburg hatte eine für seine Verhältnisse ruhige Saison. Mit dem Abstiegskampf hatte man dank Hannover 96, dem 1. FC Nürnberg und dem VfB Stuttgart so gut wie nichts zu tun. Am Ende beendete der Sport-Club die Spielzeit entspannt auf einem dreizehnten Rang mit 36 Punkten und reihte sich damit sogar noch vor dem FC Schalke 04 oder den eben genannten drei Absteigern ein. Daher konnte man auch bereits frühzeitig die neue Saison im Oberhaus planen. Und mit Jeong Woo-yeong konnte nun auch der dritte Neuzugang nach Jonathan Schmid und Gian-Luca Itter festgezurrt werden.


Die offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, aber die Bild-Zeitung berichtete bereits am heutigen Mittwochmittag, dass der Wechsel in trockenen Tüchern sei. So wechselt der zweimalige Nationalspieler Südkoreas für rund zwei Millionen Euro von der Isar an die Dreisam. Die Bayern aber sicherten sich den weiteren Berichten nach eine Rückkaufoption. Wohl vor allem deshalb, weil man einerseits die Hoffnung in Jeong hat, dass dieser sich in der Bundesliga durchsetzen wird, und andererseits weil man Angst haben dürfte, erneut ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs so einfach ziehen zu lassen, weil der Kader der ersten Mannschaft aktuell auch schlicht keine Durchlässigkeit zulässt.


In Freiburg aber dürfte man sehr zufrieden sein über das Geschäft mit dem 19-jährigen Außenstürmer. In 29 Ligaspielen der Regionalliga Bayern erzielte der Südkoreaner 13 Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. Zudem sollen die übrigen Leistungsträger beim SC, wie etwa Torhüter Alexander Schwolow oder Offensivspieler Janik Haberer, gehalten werden können. Wie die Badische Zeitung berichtet, soll es "absolut ruhig" um die Leistungsträger beim SC sein, auch wenn Chefscout Clemens Hartenbach keinesfalls ausschließen möchte, dass noch etwas passieren könne. Dennoch stehen die Zeichen bei allen Akteuren derzeit auf einem Verbleib im Breisgau. ​Lediglich Vincent Sierro hat den Klub verlassen und sich den Young Boys aus Bern angeschlossen.


Wunsch-Rechtsverteidiger Rosier unterschreibt wohl bei Sporting


Dagegen musste man bei Valentin Rosier einen Rückschlag hinnehmenn. Der 22-jährige Außenverteidiger vom FCO Dijon war lange im Gespräch, nun aber hat er sich nach Informationen des französischen Portals Foot Mercato Sporting Lissabon aus Portugal angeschlossen. Dort soll er einen Vertrag bis 2023 unterschrieben haben. Die Ablösesumme beträgt acht Millionen Euro plus Bonuszahlungen für den siebenmaligen U21-Nationalspieler Frankreichs.