Der zentrale Mittelfeldspieler Rafael Alcantara do Nascimento, kurz Rafinha, ist von seinem Kreuzbandriss wieder genesen. Der Bruder von Thiago vom FC Bayern war zuletzt vom ​FC Barcelona nach Italien zu Inter Mailand ausgeliehen worden. Nun könnte eine weitere Leihe folgen. Ein mögliches Ziel wäre ​Eintracht Frankfurt.


Gerade mal acht Pflichtspiele absolvierte Rafinha in der abgelaufenen Saison beim spanischen Meister aus Barcelona. Dann aber zog er sich zu Jahresende einen Kreuzbandriss zu, der ihn bis zuletzt aussetzen ließ. Wie der katalanische Klub aber am heutigen Dienstag auf seiner Internetseite bekanntgab, soll er nun wieder fit sein. Dies bestätigte die medizinische Abteilung von Barca. Damit ist eine siebenmonatige Leidenszeit für den 26-jährigen Mittelfeldspieler beendet.


Die Frage wird aber nun sein, wie man mit dem zweimaligen Nationalspieler Brasiliens weiter verfährt. Zuletzt war er für die Rückrunde der Saison 2017/18 von Januar bis Juni an Inter Mailand verliehen worden, da man schon keine Verwendung im hochveranlagten Barca-Kader fand. Dies könnte zur neuen Spielzeit ählich sein. Noch aber hat er einen Vertrag bis 2020 beim frischgebackenen Meister.


Interessenten gäbe es derweil. ​So soll Eintracht Frankfurt bereits Gespräche geführt haben, in denen auch Rafinha als mögliches Transferziel angesprochen wurde. Anfang Juni fragte man aus Hessen bereits wegen Denis Suarez für eine Leihgeschäft an, scheiterte aber. Die Verantwortlichen vom FC Barcelona aber erklärten, dass man über ein solches Geschäft eben bei Rafinha reden könne. Seither aber steht eine Antwort vom Europa-League-Halbfinalisten noch aus.


Zwar wäre aufgrund der Einnahmen aus dem Jovic-Deal auch ein Kauf durchaus im Bereich das Machbaren, das allerdings soll aus Frankfurt bereits verneint worden sein. Man scheint offensichtlich auch Angst zu haben, dass die Jovic-Millionen die Preise für Spieler, die die SGE verpflichten möchte, deutlich nach oben treibt. Verständlich daher, dass man sich aktuell etwas bedeckt hält.