Das Interesse von ​Manchester United an Issa Diop ist bekannt, die Verhandlungen mit den Verantwortlichen von West Ham United offenbar im Gange. Einfach scheinen diese aber nicht zu sein: Wie englische Medien übereinstimmend berichten, sollen die Hammers einem Transfer nur dann zustimmen, wenn Anthony Martial als Verhandlungsmasse einbezogen wird.


Dies vermeldete die Daily Mail am heutigen Dienstag. Bereits zuvor berichtete ​Sky Sports über das Interesse von West Ham an einem Spieler aus dem derzeitigen Kader der Red Devils. Wie es weiter heißt, habe man eine erste Offerte in Höhe von ca. ​50 Millionen Euro abgelehnt. Die Hammers, deren Schmerzgrenze bei 60 Millionen Pfund (umgerechnet 67 Millionen Euro) liegen soll, wollen ihren Abwehrchef am liebsten halten und offenbar nur dann abgeben, wenn Martial im Gegenzug zum Tabellenzehnten der abgelaufenen Premier-League-Saison wechselt. 


Diop, der im vergangenen Jahr für 25 Millionen Euro vom FC Toulouse verpflichtet wurde und einen Vertrag bis 2023 besitzt, könne sich grundsätzlich einen Verbleib vorstellen, wolle aber künftig Champions League spielen. Auch der FC Barcelona und Paris St. Germain sollen den 22-Jährigen beobachten. 

FBL-ENG-PR-MAN UTD-WATFORD

Um einem Transfer von Issa Diop zu Manchester United zuzustimmen, fordert West Ham United offenbar Anthony Martial (Foto)


​Ob United, das sich lediglich für die Europa League qualifizieren konnte, Martial in einen Transfer einbinden wird, ist fraglich. Erst im Januar wurde der Vertrag mit dem Flügelspieler bis 2024 verlängert, nachdem vor einem Jahr noch zahlreich über einen Abgang spekuliert wurde. Wie berichtet wird, planen die Verantwortlichen trotz lediglich 18 Startelf-Einsätzen in der Premier League weiterhin mit dem 23-Jährigen, der sich noch im April einer öffentlichen Schelte von Trainer Ole Gunnar Solskjaer ausgesetzt sah (via transfermarkt.de): "Natürlich gibt es einige, die einen Augenöffner brauchen. Er hat ein gewaltiges Talent. Er hat einen neuen Vertrag unterzeichnet, und er weiß, dass wir an ihn glauben. Er muss aber weiterarbeiten."