Nach der bereits jetzt spektakulären Transferoffensive von ​Real Madrid, die unter anderem die Verpflichtungen von ​Eintracht-Juwel Luka Jovic und Weltstar Eden Hazard beinhaltete, quillt der Kader der Madrilenen derzeit schier über. Bevor die Königlichen womöglich über weitere Neuzugänge nachdenken können, gilt es daher, sich von den nicht mehr ganz so hoch im Kurs stehenden Spielern zu trennen.​


Dabei machen die Kaderplaner von Real keine Gefangenen und nehmen jeden einzelnen Mannschaftsteil genau unter die Lupe. Bevor Zinedine Zidane am 8. Juli zum Trainingsauftakt des Hauptstadtklubs ruft, dürften daher bereits einige Akteure bereits den Abflug gemacht oder zumindest ihre Koffer aus der Garderobe geholt haben. 


Obwohl Zidane stets ein Fan von Torhüter Keylor Navas war, gilt der 32-Jährige für die Klubbosse ​als klarer Streichkandidat. Manchester United und Paris Saint-Germain bieten sich als potenzielle Abnehmer an. Auch mit einer wenig überzeugenden Saison im Rückspiegel gehört dem belgischen Nationalkeeper Thibaut Courtois die Zukunft.

Keylor Navas

Bei Keylor Navas deuten alle Zeichen auf Abschied



In der Innenverteidigung wird entweder Nacho oder der ehemalige Eintracht-Leihspieler Jesus Vallejo Platz machen müssen. Mit Sergio Ramos, Raphael Varane und Neuzugang Eder Militao sind die Königlichen in der Abwehrzentrale schließlich stark besetzt. Auch auf der linken Abwehrseite ist mittlerweile eine Überangebot entstanden und daher wird Theo Hernandez den Klub laut Informationen der AS mit Sicherheit verlassen. Auch der ​unter Zidane zuletzt chancenlose Sergio Reguilón steht auf dem Abstellgleis. Da die Madrilenen jedoch noch immer leise Hoffnungen auf einen Durchbruch des jungen Spaniers hegen, wird der 22-Jährige wohl nur ausgeliehen werden.


Im Mittelfeld deutet sich ein Wechsel von Marcos Llorente hin zum Stadtrivalen Atletico Madrid an. Mateo Kovacic, der zuletzt bereits an den FC Chelsea ausgeliehen war, hinterließ in London einen guten Eindruck und daher erwarten die Madrilenen, dass die Blues in Bälde eine feste Verpflichtung vorantreiben werden. 


Zum Problem könnte lediglich werden, dass die Briten derzeit Probleme mit den Regularien des Financial Fairplay haben. Dani Ceballos zieht es daher wohl eher mit Tottenham Hotspur zu einem anderen Klub aus der britischen Metropole. James Rodriguez, der sich gegen einen Verbleib beim FC Bayern München ausgesprochen hatte, steht angeblich ​​vor einem Engagement beim SSC Neapel.

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Marin Ödegaar scheint in den Niederlanden sein Glück gefunden zu haben



Kommen wir zur Offensivreihe der Königlichen. Spätestens nach dem Hazard-Deal ist klar, dass auch hier prominente Abgänge unabdingbar sein werden. Ein potenzieller Streichkandidat ist dabei weiterhin der ​in Madrid bislang kaum glücklich gewordene Flügelflitzer Gareth Bale. Der einstige Wunderknabe Martin Ödegaard, der noch vor wenigen Jahren als Superstar von Morgen gehandelt worden war, wird wohl bei seinem Leihklub Vitesse Arnheim bleiben oder zu Ajax Amsterdam verliehen. Nachdem er sich in Madrid nicht hatte durchsetzen können, war der heute 20-jährige Norweger im vergangenen Sommer in die Eredivisie abgegeben worden.


Aus dem Umfeld der Madrilenen ist zudem zu hören, dass auch Lucas Vázquez und Brahim Diaz einen schweren Stand haben. Zidane hingegen möchte am liebsten mit beiden Spielern weiterarbeiten. Dies wiederum würde sich dahingehend auswirken, dass dadurch die Chancen eines Abgangs von Marco Asensio schwinden würden. Der 23-jährige Offensivspieler ist mit seinen Einsatzzeiten nicht zufrieden und kokettiert mit einer Luftveränderung. Billig zu haben wäre der Iberer aufgrund seiner Vertragslaufzeit bis zum Sommer 2023 aber ganz und gar nicht.