Nach zwölf Jahren gehen der FC Bayern München und Franck Ribéry getrennte Wege. Der 36-Jährige verschwendet allerdings keine Gedanken an ein Karriereende: Wie er gegenüber L'Equipe erklärte, wolle er zwei weitere Jahre auf dem Platz verbringen und traut sich noch immer zu, auf hohem Niveau spielen zu können.


Wohin es Ribéry ziehen wird, ist derzeit noch unklar. Nach anfänglichen Berichten über ein Engagement in Katar oder Australien wurde der Flügelspieler kürzlich mit Premier-League-Aufsteiger Sheffield United in Verbindung gebracht, mittlerweile soll der Transfer aber nicht über die Bühne gehen. 

​​"In Europa ist Bayern hundertprozentig mein letzter Klub", sagte er vor drei Jahren in einem Interview mit Eurosport, vielleicht wird er seine Laufbahn nun aber doch in Europa fortsetzen: "Ich bin immer noch hungrig. Und ich denke, ich kann noch viel leisten", erklärt Ribéry gegenüber L'Equipe. Er habe das Gefühl, noch immer auf "Top-Niveau" agieren zu können und habe dank allein 425 Pflichtspielen für Bayern München "die Erfahrung, die es braucht, um den Unterschied zu machen."

Zwei Jahre wolle er noch spielen. Geld sei für die Wahl seines zukünftigen Vereins kein entscheidender Faktor: "Geld bekomme ich überall, egal wo ich hingehe. Aber das ist nicht nur eine wichtige Entscheidung für mich, sondern auch für meine Familie." Sein Tor zum 4:1 gegen Eintracht Frankfurt am 34. Spieltag war sein letzter Treffer für den FC Bayern, dieser habe "etwas in mir geweckt", so Ribéry. "Ich denke, ich kann noch immer eine tolle Herausforderung annehmen und auf hohem Niveau spielen."


​​​Ähnlich wie bei seinem langjährigen Mannschaftskollegen Arjen Robben, dessen Zukunft ebenfalls unklar ist, wird sich wohl auch Franck Ribéry bei seiner Entscheidungsfindung Zeit lassen. Ob USA, Katar, Asien oder doch Europa - alles scheint offen.