Erst im Winter tütete der VfB Stuttgart den Rekordtransfer von Innenverteidiger Ozan Kabak ein, aufgrund des Abstiegs und der vereinbarten Ausstiegsklausel in Höhe von 15 Millionen Euro stehen die Zeichen nach nur einem halben Jahr aber wieder auf Trennung. Nach seinen guten Leistungen in der Rückrunde sollen viele Klubs um den 19-Jährigen buhlen, weshalb die Verantwortlichen die Ablösesumme trotz der Klausel womöglich in die Höhe treiben können.


Der sportliche Abstieg bedeutet meist auch einen Umbruch innerhalb des Vereins. Vor der Saison galt der VfB Stuttgart aufgrund seiner zahlreichen Neuverstärkungen als Aspirant für einen einstelligen Tabellenplatz, doch der mit vielen Talenten und routinierten Spielern gespickte Kader ging in der Relegation gegen Union Berlin aufgrund der Auswärtstorregel als Verlierer vom Platz. Gemeinsam mit Hannover 96 steigen die Schwaben zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren ab, verzeichneten bis dato acht Abgänge und verpflichteten bereits vier neue Spieler.


Abgeschlossen sind die ​Transferaktivitäten damit noch lange nicht. Neben den 35 Millionen Euro, die der Klub für Weltmeister Benjamin Pavard erhält, darf der VfB nun unter Umständen auf einen erneuten Geldregen hoffen. Laut Sky Sport soll sich "die halbe Bundesliga" mit Kabak beschäftigen, auch ausländische Klubs wie der FC Porto oder ​West Ham United bemühen sich angeblich um eine Verpflichtung.

Ozan Kabak

   Beschert Ozan Kabak dem VfB Stuttgart mehr Geld als gedacht?


Je nachdem, wie viele Vereine am Ende wirklich anklopfen, könnte dem VfB trotz der Ausstiegsklausel ein Transfercoup gelingen. So wäre es nicht auszuschließen, dass ein Wettbieten um das Abwehr-Juwel entsteht und das Budget für den Wiederaufbau in Liga zwei noch einmal vergrößert wird. Wo Ozan Kabak in der kommenden Saison auflaufen wird, ist daher völlig offen.