Der ​FC Bayern München beschäftigt sich neben der Kaderplanung für die kommende Saison auch mit der Frage, wer in einigen Jahren in die Fußstapfen von Manuel Neuer treten wird. Im April äußerten sich die Verantwortlichen öffentlich über Alexander Nübel vom FC Schalke 04, dabei gilt eigentlich Christian Früchtl aus der eigenen Nachwuchsakademie als designierter Nachfolger des 33-Jährigen, der noch bis 2021 unter Vertrag steht. Um Früchtl auf die großen Fußstapfen vorzubereiten, soll er Spielpraxis im Profi-Bereich sammeln.


​Bereits im Frühling wurde über eine mögliche Leihe des Torwart-Talents, das in der abgelaufenen Saison 17 Spiele in der Regionalliga Bayern absolvierte und gemeinsam mit Neuer und dessen Vertreter Sven Ulreich das Torwart-Trio der ersten Mannschaft bildet, berichtet. Der 19-Jährige hegt den Wunsch, in diesem Jahr im Profibereich zu debütieren, könne sich nach dem Aufstieg mit den Amateuren daher auch vorstellen, in der Dritten Liga zwischen den Pfosten zu stehen.


Jedoch winkt angeblich die Chance, bei einem höherklassigen Verein Spielpraxis zu sammeln: Zum damaligen Zeitpunkt nannte die Sport Bild mit dem FC Augsburg einen ersten Interessenten, laut dem Online-Portal Sport.de sollen sich auch der FSV Mainz 05 und Fortuna Düsseldorf mit Früchtl beschäftigen (via ​tz).

Demnach stehe ein Leihgeschäft über zwei Jahre im Raum. Zuvor müsste jedoch sein bis 2020 laufender Vertrag verlängert werden. Vor allem Präsident Uli Hoeneß soll große Stücke auf den 19-Jährigen setzen, weshalb er den entscheidenden Impuls für einen Transfer geben könnte.