​Der VfB Stuttgart treibt den Kaderumbruch weiter voran: Nach Christian Gentner und Dennis Aogo wird auch das Arbeitspapier von Andreas Beck nicht verlängert. Die Schwaben wollen die Mission Wiederaufstieg ohne das routinierte Trio angehen.


​Überraschend kommt die Meldung nicht mehr: Der ​VfB Stuttgart und Andreas Beck gehen getrennte Wege. Man habe sich darauf verständigt, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, heißt es in der Meldung des VfB.

Damit endet auch die zweite Zeit des Eigengewächses mit dem Brustring. 2008 zog es ihn noch für 3,2 Millionen Euro zur Konkurrenz aus Hoffenheim, nun hat er schlicht keine Zukunft mehr in Stuttgart. 84 Pflichtspiele hat er insgesamt für die VfB-Profis absolviert. Wohin es den 32-jährigen Rechtsverteidiger nun zieht, scheint komplett offen zu sein.


Sportvorstand Thomas Hitzlsperger dankte Beck und ließ eine Rückkehr in anderer Funktion offen: "Andreas ist beim VfB vom Nachwuchsspieler zum Profi gereift und hat als solcher nicht nur auf, sondern auch abseits des Platzes stets Verantwortung übernommen und eine einwandfreie Einstellung an den Tag gelegt. Nach seiner Rückkehr zum VfB war er in den vergangenen beiden Jahren eine verlässliche Stütze und vor allem für seine jüngeren Teamkollegen ein Führungsspieler mit Vorbildfunktion. Im Zuge der Neuausrichtung des Kaders haben wir uns jedoch entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern. In jedem Fall werden die Türen beim VfB für Andreas immer offenstehen und ich würde mich freuen, wenn er die ersten Schritte seiner Karriere nach seiner Profi-Zeit beim VfB gehen würde."