Vor wenigen Wochen war bereits ​darüber berichtet worden, dass der ​FC Schalke 04 den verstorbenen Ex-Manager Rudi Assauer mit einem Rudi-Assauer-Platz unmittelbar an der Veltins-Arena ehren möchte. Nun ist die Stadt Gelsenkirchen dem Ansinnen nachgekommen und hat den Weg frei gemacht.


Nachdem bereits verschiedene Vorschläge gemacht wurden, wie man den ehemaligen Manager Rudi Assauer, der am 6. Februar schließlich nach langer Krankheit im Alter von 75 Jahren verstarb, ehren könnte, hat die Stadt Gelsenkirchen den Weg nun frei gemacht. So hat der Planungsausschuss dem Antrag zugestimmt, das Areal, welches sich zwischen der Veltins-Arena und dem noch nicht fertiggestellten „Tor auf Schalke“ befindet, nach Rudi Assauer zu benennen.


Damit bekommt auch das Stadion eine neue Anschrift. Künftig heißt es dann nicht mehr Arenaring 1, sondern Rudi-Assauer-Platz 1. Assauer selbst war es auch, der maßgeblich am Bau, der Planung und der Fertigstellung der Arena beteiligt war. Seit 2001 spielt der Revierklub in der Veltins-Arena, die nun inoffiziell mit der neuen Adresse auch seinen Namen trägt.


Eingereicht hatten den Antrag auf eine Namensänderung schließlich der Verein, die Tochter der Manager-Legende und die langjährige Sekretärin Aussauers. Dagegen wurde eine Anerkennung des ehemaligen Abwehrspielers in seiner Heimatstadt Herten durch die Familie abgelehnt. Dort dachte man über die Benennung einer Straße nach ihm nach, seine Tochter aber hatte sich dagegen gewehrt. Grund dafür war, dass die Stadt bereits eine Ehrenbürgerschaft abgelehnt habe, wie es in der WAZ heißt. Daher wollte die Tochter ein solches Angebot nun nicht annehmen.