Gestern sorgte die Meldung für Aufruhr, dass sich der englische Nachwuchsfußballer Callum Hudson-Odoi für den ​FC Chelsea und damit gegen den ​FC Bayern München entschieden habe. Doch der Sportdirektor des Rekordmeisters erklärte am heutigen Donnerstag, dass man die Hoffnung nicht aufgebe.


Am gestrigen Mittwoch schien das monatelange Tauziehen um das englische Talent Callum Hudson-Odoi beendet. Dort hieß es aus London, dass der 18-Jährige vor einer Verlängerung seines Vertrags beim FC Chelsea stehe. Die Rede war von einer langfristigen Verlängerung, fünf Jahre sollte der Außenstürmer bei den Blues gebunden werden. Damit wäre ein Transfer nach München für den Youngster vom Tisch.


Doch heute meldete sich Hasan Salihamidzic zu Wort und erklärte bei Sky: „Man muss nicht immer alles glauben, was dort gesagt oder geschrieben wird.“ Die Verlängerung bei Chelsea ins Spiel brachte der London Evening Standard. Also immerhin kein offizielles Statement vom Verein oder einer seiner direkten Insider. Somit bestünde noch etwas Hoffnung bei den Münchner Anhängern, dass der Teenager doch noch nach München kommt.

Doch aufgrund der Transfersperre bis ins nächste Jahr hinein dürfte einem möglichen Wechsel sowieso einen Riegel vorschieben, denn somit sind die Blues auf ihre aktuellen Akteure und Talente angewiesen. Zudem sind inzwischen Spieler wie Leroy Sane weit mehr in den Fokus gerückt, was zusätzlich noch dafür spricht, dass man von einer Verpflichtung von Hudson-Odoi mehr und mehr Abstand genommen hat.


Und zu guter Letzt ist der zweimalige Nationalspieler Englands auch noch langfristig verletzt. Im April zog er sich einen Achillessehnenriss zu und wird damit voraussichtlich bis Ende des Jahres noch ausfallen und nicht zur Verfügung stehen. Es sind also viele Argumente, die nach wie vor nicht für eine Verpflichtung sprechen.