Die Zukunft von James Rodriguez ist entschieden: Wie Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bestätigte, wird der ​FC Bayern München die Kaufoption nicht ziehen und James somit im Sommer wieder abgeben!


Im Gespräch mit Sport1 erklärte Rummenigge, dass die Entscheidung auch auf Wunsch des Spielers hin so ausgefallen: "Im Prinzip ist die Entscheidung gefallen, weil er vor dem Saisonabschluss zu mir kam und mich gebeten hat, dass wir die Option nicht ziehen. Sein Berater (Jorge Mendes, d. Red.) hat mich letzte Woche auch nochmal angerufen. Nun die Option gegen seinen Willen zu ziehen, macht keinen Sinn. Man sollte keinen Spieler für 42 Millionen Euro Ablöse mit entsprechendem Gehalt verpflichten, wenn man ihm keine feste Position bieten kann. Das ist nicht sinnvoll."


James war im Sommer 2017 auf Wunsch von Carlo Ancelotti verpflichtet worden. Zunächst wurde der Spielmacher für zwei Jahre von ​Real Madrid ausgeliehen, anschließend sicherte sich der deutsche Rekordmeister eine Kaufoption. 


Zukunft bei Real ungewiss


Dass man diese nun nicht ziehen wird, bedauert Rummenigge: "Ich habe immer gesagt, dass ich ein Fan seiner Spielkultur bin. Sein linker Fuß ist auch außergewöhnlich, seine Torquote auch. Das war schon ein Spieler mit hoher Qualität. Aber es nützt nichts. Er hat den Anspruch jedes Spiel zu spielen und das sieht er bei uns als nicht gewährleistet."


Bei Real Madrid besitzt James noch einen Vertrag bis 2021 - dass er diesen erfüllt, gilt allerdings als unwahrscheinlich. Reals Cheftrainer Zinedine Zidane war bereits während ihrer ersten gemeinsamen Zusammenarbeit kein großer Förderer des 27-Jährigen, weshalb ein Abgang unausweichlich scheint. ​Manchester United, Juventus Turin und Neapel (mit Ancelotti) gelten als die aussichtsreichsten Kandidaten.