​Die Verantwortlichen des ​FC Bayern München bemühen sich derzeit intensiv um ​City-Profi Leroy Sané. Der 23-Jährige ist offenbar nicht der einzige Nationalspieler, der auf dem Zettel des deutschen Rekordmeisters weit oben steht. Medienberichten zufolge hat der Doublegewinner in den letzten Wochen ein Angebot für Leverkusens Kai Havertz abgegeben und sich eine Absage eingehandelt. 


"Er ist ganz klar der deutsche Spieler der kommenden zehn Jahre", sagte Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler im kicker-Interview über Havertz. "​Er ist schnell, ausdauernd, kopfballstark, robust, technisch perfekt, sein Spielverständnis ist überragend, und er denkt auch noch defensiv. Er macht Dinge mit einer Leichtigkeit, die bei anderen nach harter Arbeit aussehen", schwärmte der Weltmeister von 1990. "Ihm sind fußballerisch keine Grenzen gesetzt." 


Völler bezeichnete den 19-Jährigen als "einen der am meisten umworbenen Spieler in ganz Europa". Kaum verwunderlich ist es daher, dass sich auch der FC Bayern mit dem Shootingstar beschäftigt. Havertz wird bereits seit geraumer Zeit mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht. Wie die tz berichtet, haben die Münchner in den letzten Wochen für den offensiven Mittelfeldspieler ein Rekordangebot über 90 Millionen Euro abgegeben, das von ​Bayer abgelehnt wurde. 

Kai Havertz

Jüngster Spieler mit 50 Bundesliga-Einsätzen: Kai Havertz


Die Zeitung spekuliert darüber, dass sich der FC Bayern mit Havertz über einen Wechsel weitgehend einig ist. Die Bayer-Verantwortlichen legten jedoch ihr Veto ein. "Jeder Transfer ist ein Drei-Parteien-Geschäft, wenn eine Partei ‚nein‘ sagt, ist das Thema erledigt", erklärte Bayern-Boss ​Karl-Heinz Rummenigge gegenüber Sky. "Ich verstehe Rudi Völler total. Den würde ich jetzt auch erst mal nicht verkaufen an seiner Stelle."


"Es ist eine fundamental wichtige Entscheidung", sagte Völler über den Verbleib des Nationalspielers, der in der abgelaufenen Saison mit 17 Treffern und vier Vorlagen zu den Topscorern der Werkself zählte. Vertraglich ist der Youngster noch bis 2022 gebunden.