​Nach einem überraschend engen Ergebnis im Hinspiel schied Schalke 04 im Achtelfinale der Champions League gegen Manchester City am Ende sang- und klanglos aus. Die schockierendste Nachricht gab es aber bereits nach der Partie in der heimischen Arena: ​Schalke-Anhänger sollen einen City-Fan angegriffen und lebensbedrohlich verletzt haben. Ein Täter wurde nun wegen versuchten Mordes angeklagt.


Wie der kicker berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Essen gegen drei ​S04-Fans Anklage erhoben. Kurz vor Abpfiff der Partie (2:3) am 20. Februar, sei es zwischen Anhängern der Klubs zu einer "gewalttätigen Auseinandersetzung" gekommen. Ein ​Skyblues-Fan wurde dabei ins Gesicht geschlagen, er fiel zu Boden und erlitt dabei ein lebensgefährliches Schädel-Hrin-Trauma.


Wenige Tage nach dem Vorfall konnte die Polizei erste Festnahmen vermelden. Die Essener Staatsanwaltschaft hat jetzt gegen drei mutmaßliche Täter Anklage erhoben - der Hauptverdächtige wird des versuchten Mordes beschuldigt. Die anderen beiden sind wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt.


Nach einem Spiegel-Bericht hat das Landgericht Essen die Anklage mittlerweile offiziell bestätigt. Nach Auswertung der Zeugenaussagen und der Videoaufnahmen sei die Staatsanwaltschaft zu diesen Anklagepunkten gekommen. Der Hauptverdächtige sitzt seither in Untersuchungshaft, nach einem vierten Täter wird weiterhin gefahndet.


Die gute Nachricht: Der betroffene ManCity-Fan schwebt außer Lebensgefahr. Nach der Auseinandersetzung musste er notoperiert werden und wurde in ein künstliches Koma versetzt.