​Beim ​FC Bayern München und Jerome Boateng stehen die Zeichen auf Trennung. Der Ex-Profi und heutige TV-Experte Stefan Effenberg rät dem BVB, den Abwehrspieler zu verpflichten.


Erst vor wenigen Tagen hatte FCB-Präsident Uli Hoeneß einen Ratschlag für Boateng parat: "Den Frust, den er derzeit hat, wird er nächstes Jahr noch mehr haben, wenn er da bleibt. Er ist kein Spieler für die Bank, das verträgt er nicht. Das hat man die letzten Wochen gesehen und deshalb ist es besser, zu gehen." Spätestens seit diesen Aussagen ist klar, dass der Innenverteidiger in der kommenden Saison nicht mehr das Trikot des FC Bayern tragen wird.


Doch wohin es ​den ehemaligen Nationalspieler ziehen könnte, ist noch nicht bekannt. Immer mal wieder wurde vom Interesse von Paris SG berichtet, auch in Italien soll es mit Juventus und Inter zwei mögliche Abnehmer geben. Konkret wurde es bislang allerdings nicht.


Stefan Effenberg bringt in seiner Kolumne bei t-online nun ein überraschendes Szenario ins Spiel. Demnach sollte Boateng zum Rivalen aus Dortmund, der nur knapp am Titel vorbeigeschrammt ist, wechseln.


"Bei Borussia Dortmund haben ein, zwei erfahrene Spieler für einen Titel gefehlt – gerade in der Innenverteidigung. Der ​BVB sollte sich deshalb wirklich Gedanken machen über die Personalie Jérôme Boateng. Das wäre der perfekte Stabilisator, um den Kampf um die Meisterschaft ernsthaft annehmen und sogar gewinnen zu können. Boateng wäre der Spieler, den sie für den nächsten Schritt brauchen", erklärt 'Effe'. "Und es wäre durchaus realistisch, weil Boateng Bayern verlassen wird. Und Dortmund ist definitiv der einzige Verein in der Bundesliga, der infrage käme."