Noch gehört Alvaro Morata dem ​FC Chelsea. Seit vergangenem Winter spielt der Stürmer aber bei Atletico Madrid. Dorthin ist er von den Blues bis zum Sommer 2020 ausgeliehen. Eine Rückkehr nach London sieht der Angreifer aktuell nicht, stattdessen will er bis zu seinem Karriereende bei Atletico bleiben.


Eigentlich war die Zeit in London für Alvaro Morata nicht so schlecht. In anderthalb Jahren und insgesamt 72 Partien für den FC Chelsea erzielte der Stürmer immerhin 24 Treffer für die Blues. Letzlich reichte es aber nicht für die ganz großen Ansprüche, weshalb man den Stürmer verlieh. Da aber auch Gonzalo Higuain nicht wirklich überzeugen konnte und der ​Abgang von Eden Hazard im Raum steht, könnte Morata von den Blues nach London zurückgeholt werden.


Der 26-Jährige selbst will aber gar nicht zurück, sondern in der spanischen Hauptstadt bleiben. Zu seinem Glück besitzen die Colchoneros eine Kaufoption in Höhe von 16 Millionen Euro, wie es heißt. Gut möglich, dass Atletico diese Option im Laufe der kommenden Spielzeit ziehen wird. Zudem ist es Moratas großer Wunsch, in Madrid zu bleiben. „Ich habe nichts anderes im Sinn. Ich wäre gerne für alle verbleibenden Jahre meiner Karriere bei Atletico Madrid“, erklärte er bereits vor einer Woche.


In der spanischen Marca gab er am gestrigen Montag nun ein weiteres Interview, wo er seine Absichten untermauerte. „Ich möchte hier bleiben. Ich denke nicht einmal über eine Rückkehr nach und möchte das so schnell wie möglich gelöst haben. Ich bin glücklich hier und möchte es für den Rest meiner Karriere bleiben. So lange die Leute mich lieben und zufrieden mit meiner Arbeit sind, will ich bleiben. Hier habe ich Freude gefunden, ich bin, wo ich sein will.“


Ginge es nach ihm, hätte er die Option schon lange gezogen, erklärt er weiter. Aber man müsse sich eben auch an Vertragsregeln halten. Dennoch will er alles dafür tun, um am Ende in Madrid bleiben zu können. Ein besonderes Lob richtet er noch an Diego Simeone. „Er hat viele Qualitäten. Sein Charakter ist zudem großartig, er holt das beste aus dir heraus. Er hat eine besondere Balance. Er ist eine gute Person und du kannst andererseits über Dinge mit ihm scherzen, die nichts mit Fußball zu tun haben. Dazu ist er taktisch einer der besten Trainer und er beschützt seine Spieler.“