Mit der U17-Mannschaft des FC Bayern München hat Ex-Stürmer Miroslav Klose den Meistertitel der B-Junioren Bundesliga fest im Blick. Der 40-Jährige liefert seit seiner Ankunft an der Säbener Straße im vergangenen Sommer Erfolge und könnte schon bald die nächsthöhere Altersklasse betreuen, wie Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Interview mit ​tz bestätigte.


Der Aufstieg der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters, die künftig wieder in der Dritten Liga auflaufen wird, löst eine Lawine im Nachwuchsbereich aus. Wie Salihamidzic erklärte, soll U23-Trainer Holger Seitz in die Leitung des Nachwuchsleistungszentrums eingebunden werden und Herrmann Gerland aushelfen, "zwei neue Tätigkeitsbereiche leiten und entwickeln" sowie das Bindeglied zwischen den Nachwuchsmannschaften darstellen. "Holger ist der Verbindungsmann. Er wird Trainingseinheiten beobachten und mit seinen Trainer-Kollegen analysieren", so der Sportdirektor.  ​ 


Da der aktuelle U19-Trainer Sebastian Hoeneß in Seitz' Fußstapfen tritt, soll Klose den Neffen von Klubpräsident Uli Hoeneß beerben: "Miro Klose wurde angeboten, dass er unsere sehr wichtige U19 übernimmt", erklärt Salihamidzic, "auf die Antwort warten wir noch."

Hasan Salihamidzic

   Zufrieden, aber nicht satt: Hasan Salihamidzic will die Nachwuchsarbeit beim FC Bayern München weiter optimieren.


Der frühere Stürmer des SV Werder Bremen und Bayern München übernahm im vergangenen Sommer die U17, führte die Mannschaft in bislang 25 Spielen zu 21 Siegen und sicherte vorzeitig den erneuten Einzug in die B-Junioren Endrunde. In der letzten Saison scheiterten die Münchner im Finale an Borussia Dortmund, in diesem Jahr soll im Optimalfall der Titel her. Nach dem letzten regulären Spieltag gegen Eintracht Frankfurt am kommenden Samstag (13 Uhr) wartet entweder der 1. FC Köln oder Bayer Leverkusen im Halbfinale. 


Insgesamt ist Salihamidzic mit der Entwicklung der Nachwuchsabteilung zufrieden: "Wir sind auf einem guten Weg mit der FC-Bayern-Akadmie, aber natürlich müssen wir uns Jahr für Jahr verbessern, verändern, entwickeln", so der 42-Jährige, der mit den geplanten Änderungen die Gründung einer "Elite-Einheit" anstrebt.