Im Winter wechselte Johannes Geis vom ​FC Schalke 04 an den Rhein zum ​1. FC Köln. Weil die Domstädter nun den Aufstieg in die Bundesliga perfekt machten, erwartet die Königsblauen eine Prämiennachzahlung für den Mittelfeldspieler.


2015 verpflichtete der FC Schalke 04 Johannes Geis für 10,5 Millionen Euro vom FSV Mainz 05. Wirklich angekommen war Geis aber nur in seinem ersten Jahr, danach verbrachte er viel Zeit auf dem Abstellgleis bei den Knappen. Erst verliehen die Gelsenkirchener ihn im Spätsommer 2017 für ein Jahr nach Sevilla, in Spanien aber sah man von einer festen Verpflichtung ab. Im Januar dieses Jahres verpflichtete ihn schließlich der 1. FC Köln ablösefrei bis zum Ende der Spielzeit. Angeblich soll Ex-Manager Christian Heidel sogar noch eine Abfindung gezahlt haben, damit Geis den Verein im Winter verlässt.

Mit den Geißböcken hat Geis nicht nur den Spaß wiedergefunden, er ist auch in die Bundesliga zurückgekehrt. In der Rückrunde kam der 25-Jährige beim Effzeh auf 14 Saisoneinsätze, zudem bereitete er fünf Treffer vor. Der Sinkflug des einstigen Shootingstars ist gebremst, der Neuanfang in Köln ist geglückt. Durch den Aufstieg darf sich der FC Schalke aber über eine Nachzahlung freuen.


Wie das Boulevard-Blatt Express erklärt, soll der FC Schalke 500.000 Euro für Geis nachträglich kassieren. So konnte man von Gelsenkirchener Seite immerhin noch etwas Gewinn für den Mittelfeldspieler rausholen. Wie es aber mit Geis selbst weitergeht, ist aktuell unklar. Laut Medienberichten wird der Vertrag mit Geis wohl nicht verlängert werden, Tempodefizite sollen den Ausschlag für ein Ende des Engagements am Rhein geben. Von Interessenten für den in Schweinfurt geborenen ehemaligen U21-Nationalspieler ist bislang nichts bekannt.

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